Archiv für Januar 2012

Hapoel Tel Aviv: E.T. – Go home!!

Ein lesenswerter Artikel vom „Basch“-Blog.

Bei Ha­po­el Tel Aviv haben sich Fans aus allen Sta­di­on­be­rei­chen zu­sam­men­ge­schlos­sen um den Prä­si­den­ten Eli Tabib los­zu­wer­den. Der Kon­flikt schwelt schon län­ger, u.a. wurde der Sta­di­on­be­reich Gate 5 der Ul­tras Ha­po­el von der Ver­eins­füh­rung ge­schlos­sen. Nach­fol­gend fin­det ihr den Text, in dem die Fans sich und ihr An­lie­gen vor­stel­len und er­klä­ren.

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Chemnitzer Arschlöcher!

Ein lesenswerter Artikel zum Thema Chemnitzer Arschlöcher von den Zujezogenen:

„Heute Graupel, später Schneefall, der in Schneeregen und Starkregen übergeht.“ Die Wetteransage meines Lieblingsradiosenders wurde gleich früh morgens so dahinorakelt, dass schonmal wetterseits einiges zu erwarten war. Es wäre ja auch nur das dritte Heimspiel hintereinander, bei dem die Nordkurve der Wetterkapriolen trotzen muss. Naja, nach jahrelangem Schönwetterfußball ist die Regenquote nun auch einmal am Aufholen.

Vor dem Sportlichen noch ein paar Worte zur dritten Halbzeit beim Spiel Scheiß-CFC gegen unsere heutigen Gäste aus Burghausen. Da schwang der Ordnungsdienst zusammen mit den Cops ordentlich die Fäuste, die Knüppel und verteilte Pfeffer für lau. Davor gab es antisemitische Äußerungen, Gewaltandrohungen und eine Blocköffnung des benachbarten Nazihool-Blocks. Etliche Wacker-Anhänger wurden schwer verletzt. Der Verein positionierte sich in einem offiziellen und starken Brief an den DFB klar auf die Seite seiner Fans. Die genauen Ereignisse kann man in etlichen Stellungnahmen noch einmal nachlesen.

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Frauen als radikale Fussbalfans: Ultra viele Vorbehalte

Die Berliner „taz“ hat einen lesenswerten Artikel veröffentlicht:

Groß ist die Skepsis, wenn junge Frauen Mitglied bei Ultra-Fangruppen werden wollen. Mancherorts werden sie komplett ignoriert.

Es gibt Situationen, in denen nur noch die Flucht in den Sarkasmus bleibt. Als im Januar 2010 auf der in Fankreisen umstrittenen Internetplattform ultras.ws eine Diskussion über die Daseinsberechtigung von Frauen in den Ultra-Szenen des Landes entbrannte, sah die Ultra-Gruppierung des Hamburger Kultclubs FC St. Pauli die Zeit gekommen, ein Zeichen zu setzen.

In einer ironischen Stellungnahme gaben die Frauen der Gruppe vor, sich gewaltsam der männlichen Ultras „entledigt“ zu haben. „Den männlichen Mitgliedern unserer Gruppe mangelt es zu großen Teilen so grundlegend an dem von uns gelebten Verständnis von Ultrà“, schrieben sie in üblicher Ultra-Terminologie, „dass es für uns nicht mehr tragbar erschien, sie in unserer Gruppe zu dulden.“

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Solidarität mit Tebe und St. Pauli!

Der „Rote Stern Leipzig“ hat folgende Solidaritätserklärung – welcher wir uns an dieser Stelle anschliessen wollen – mit TeBe und St.Pauli veröffentlicht:

Nachdem wir mit Entsetzen die Anfeindungen und Übergriffe auf einige uns nahe stehende oder befreundete Vereine und Fans wahrgenommen haben, möchten wir als Roter Stern Leipzig den betroffenen Projekten und Einzelpersonen unsere Solidarität und den Verletzten unser Mitgefühl aussprechen.

Die Nachricht, die uns aus Frankfurt/Oder schon Ende Dezember 2011 erreichte, als die Zweite Mannschaft von Tennis Borussia Berlin ein Hallenturnier aufgrund antisemitischer und anderer rechtsradikaler Provokationen gegen Fans und Spieler abbrechen musste, wie auch die Ereignisse in Hamburg vom vergangenen Wochenende, als Neo-Nazis und Hooligans, vermutlich aus dem Umfeld des HSV und des VfB Lübeck, während eines Hallenturniers die anwesenden Fans des FC St. Pauli attackierten, führen wieder einmal vor Augen, wie sehr Fußball auch zum Verstärker neo-nazistischer und menschenverachtender Ideologie taugen kann – wie schwierig und gleichwohl notwendig antifaschistisches Engagement gerade im Fußballsport ist.

Die hörbaren Parolen und die politische Intention der sich daran anschließenden gewalttätigen Übergriffe sowohl in Frakfurt/Oder, als auch in Hamburg weisen die Angreifer klar als Neo-Nazis aus, die all jene mit verbaler oder körperlicher Gewalt drangsalieren, die nicht in deren Weltbild passen. Die folgenden gewalttätigen Auseinandersetzungen vor allem in Hamburg, über die gerade in der Presse diskutiert wird und an denen sicherlich auch Fans des FC St. Pauli beteiligt waren, müssen wohl oder übel als Reaktion auf die vorausgegangenen Provokationen und Angriffe verstanden werden.

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Redska – Hooligan Rudeboys

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Nachbericht zum Fankongress 2012

Ein Lesetipp zum „Fankongress“ vom vergangenem Wochenende in Berlin:

Über 500 Teilnehmende plus 75 Referent_innen und noch einmal so viele Vertreter_innen der Presse sprechen eine recht deutliche Sprache. Der Fankongress in Berlin am vergangenen Wochenende war eine ziemlich dicke Sache. Dass DFB, DFL und Sky ebenfalls mit mehr als nur Nebenfiguren vor Ort waren, verstärkt den Eindruck. Umso stärker fiel das Fernbleiben der Polizei auf. Deren Vertreter von der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze ließ sich leider kurzfristig entschuldigen. Schade, denn immerhin stellt Polizeigewalt doch eines der gravierendsten Probleme dar, mit denen der Fußball bzw. seine Fans sich gegenwärtig herumärgern müssen.

Doch lässt mensch die Zahlen und auch die hervorragende Organisation des Events durch Pro Fans für einen Augenblick in den Hintergrund treten, so bleibt der Eindruck, dass trotz allem wenig erreicht wurde in Sachen Faninteressen. Bei den entscheidenden Punkten, allen voran Pyrotechnik, Stadionverbote und Anstoßzeiten, gab es von institutionalisierter Seite nicht einmal den Hauch eines Einlenkens. Der Eindruck, der bereits im Vorgang durch die lächerliche Pseudostudie des DFB zum Thema Pyrotechnik entstanden war, bestätigte sich hier leider. All die guten und richtigen Argumente, die vorgebracht wurden, etwa dass es aller Panikmache zum Trotz beim Fußball heute nicht mehr sondern weniger Gewalt gibt als früher, werden so leider wie so oft mehr oder weniger ungehört verhallen, weil die Adressat_innen einfach wenig Interesse daran haben sich ihr schönes Geschäft Fußball von irgendwelchen dahergelaufenen Fans vermiesen zu lassen und zudem ein derart klischiertes Bild von Fankultur haben, dass sie die Wahrheit wahrscheinlich nicht einmal sehen würden, wenn sie selbst in der Kurve stehen müssten statt in der VIP-Lounge zu sitzen.

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Und: Diskret in den Farben, ernst in der Sache

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“Fußballchaoten” setzen Untersuchungskommission ein

Ein lesenswerter Bericht von „Publikative.org“:

Keine Angst vor der Wahrheit: Fans des FC St. Pauli haben beschlossen, eine unabhängige Untersuchungskommission zu initiieren. Diese soll den Ablauf der Ereignisse bei einem Hallenturnier, bei dem es mindestens 90 Verletzte gab, aufarbeiten. Polizei und viele Medien hatten die Schuld voreilig und einseitig bei “gewaltbereiten Fans” gesucht. Der Hamburger Innensenator setzte unterdessen ein Zeichen, um verhärtete Fronten aufzubrechen.

Eigentlich sollte am 14. Januar 2012 ein St. Pauli-Fan-Fußballturnier in der Alsterdorfer Sporthalle steigen, doch nach den Vorkommnissen beim Schweinske-Cup eine Woche zuvor änderten die Fanvertreter die Pläne und luden zu einem offenen Treffen ein, auf dem über die Vorfälle sowie die Konsequenzen daraus diskutiert werden sollte.

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Chuck Norris ist der Vorsänger von Hansa

Achja, ganz vergessen: am vergangenen Samstag gab es ja einen glorreichen 2:1 Sieg gegen Scheiss HRO – Zujezogen berichtet:

Junge, was für ein Spaß. Die ärgerliche Einlaßsituation sowie die mangelhafte Bierversorgung mal Außen vor gelassen, lässt sich voranstehender Satz durchaus konstatieren. Schönes Wetter, über 2000 Zuseher und nen verdienter 2:1-Sieg gegen Rostock. Dazu das Kunststück vollbracht, den Gästeblock komplett der Lächerlichkeit preis gegeben zu haben.

Auf dem Feld wirbelten Evljuskin und Lemke; hielten Civa und Szczur die Defensive zusammen. Dem, *hüstel*, Zweitligisten fiel wenig bis gar nix ein und Müller sowie Lemke (nach toller Schulzflanke) schossen ein 2:0 heraus, welches durch einen schönen Freistoßtreffer nur noch verkürzt werden konnte.

Auf den Rängen gab es für jede Niveaulosigkeit des Gästeblocks die passende Antwort…selten so gelacht.

“Schwule, Schwule”-> “Schule, Schule”

“Scheiß Sankt Pauli”->”Scheiß Sankt Pauli”

“Ihr seid Zecken……”-> “Wir sind Zecken……”

“Ostdeutschland, Ostdeutschland”-> “Zieht den Ossis die Westklamotten aus…..”

und natürlich das obligatorische “Aaaaaaaaauuuuuuuu” nach dem feststehenden Sieg.

Nee Ostseekasper, da könnt ihr noch so viele Felsbrocken von Brücken herabschmeißen, an diesem Tag gab es nix zu holen.

Mit der gleichen konzentrierten Leistung ist ein Sieg gegen Burghausen allemal drin. Alle hin da, aber wirklich mal alle.

Quelle

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::: Erinnern! Nationalismus in Russland :::


http://19januar.noblogs.org

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21.1.2012: Babelsberg 03 vs. Wacker Burghausen

Und los geht´s nach der kurzen Winterpause am kommenden Samstag gegen Burghausen im Karli:

Zum ersten Punktspiel des neuen Jahres erwartet unsere Mannschaft am kommenden Sonnabend den SV Wacker Burghausen im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion. Die Gäste aus Bayern belegen mit 29 Punkten Rang 9 der Tabelle. Unsere Nulldreier folgen mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 12. Im Hinspiel trennten sich beide Teams im Sommer 2011 an der deutsch-österreichischen Grenze 1:1 Unentschieden.

Der SV Wacker verfügt über einen hochkarätig besetzten und zum Teil erst- und zweitligaerfahrenen Kader, in dem Youssef Mokhtari, Nicky Adler, Alexander Eberlein oder Sebastian Glasner noch herausragen. Dennoch blieb das Team teilweise hinter den hohen Erwartungen zurück. Besonders auswärts tut sich die Mannschaft schwer. Erst ein Sieg gelang auf fremden Geläuf.

Unsere Mannschaft bestätigte beim letzten Testspiel-Erfolg im heimischen Karli gegen den Zweitligisten Hansa Rostock (2:1) ihre Effektifität im Torabschluss, zeigte aber auch die bereits bekannten Wackler im Abwehrverhalten. Alle Spieler bekamen noch einmal Gelegenheit sich zu präsentieren. Trainer Dietmar Demuth muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Christian Groß und Florian Grossert verzichten.

Angesichts der engen Tabellenkonstellation erwartet die Zuschauer ein spannendes Spiel im Karli. Wir bitten alle Besucher die Möglichkeit des ..:: Kartenvorverkaufs ::.. und öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise zu nutzen! Es spart Ihnen lästige Wartezeiten an den Kassen am Spieltag.

Anstoß im Karli ist um 14 Uhr.

Berliner Treffpunkt ist um 11.50 Uhr am S-Bahngleis am Alexander Platz in Fahrtrichtung vorne!

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