Frauen als radikale Fussbalfans: Ultra viele Vorbehalte

Die Berliner „taz“ hat einen lesenswerten Artikel veröffentlicht:

Groß ist die Skepsis, wenn junge Frauen Mitglied bei Ultra-Fangruppen werden wollen. Mancherorts werden sie komplett ignoriert.

Es gibt Situationen, in denen nur noch die Flucht in den Sarkasmus bleibt. Als im Januar 2010 auf der in Fankreisen umstrittenen Internetplattform ultras.ws eine Diskussion über die Daseinsberechtigung von Frauen in den Ultra-Szenen des Landes entbrannte, sah die Ultra-Gruppierung des Hamburger Kultclubs FC St. Pauli die Zeit gekommen, ein Zeichen zu setzen.

In einer ironischen Stellungnahme gaben die Frauen der Gruppe vor, sich gewaltsam der männlichen Ultras „entledigt“ zu haben. „Den männlichen Mitgliedern unserer Gruppe mangelt es zu großen Teilen so grundlegend an dem von uns gelebten Verständnis von Ultrà“, schrieben sie in üblicher Ultra-Terminologie, „dass es für uns nicht mehr tragbar erschien, sie in unserer Gruppe zu dulden.“

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