Archiv für November 2012

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Babelsberg vs. Karl Marx Stadt und subkulturell-politisches Rahmenprogramm!

Samstag wird es richtig spassig: Spiel gegen Karl Marx Stadt, im Anschluss Party vom Roten Rhombus im Rosis, um 19.30 Uhr Vortrag von Monchi zur Nazisituation in Meck-Pomm und dannach ein Fettes Konzert! Wer dann immer noch nicht genug hat, kann dann noch zur Geburtstagsparty der Uhlandstrasse weiterziehen… Alerta antifascista! 03 Allez!

Spiel SV Babelsberg vs. Chemnitzer FC um 14.00 Uhr im Karli – Zugtreffpunkt in Berlin um 11.50 Uhr am Gleis 4 am Alexander Platz S7 Potsdam in Fahrtrichtung ganz vorne – Abfahrt 11.59 Uhr

Konzert: Archiv Potsdam, Einlass 20.00 Uhr – Beginn 21.00 Uhr. Es spielen Feine Sahne Fischfilet (Punk aus Rostock/Greifswald), Refpolk & DJ KaiKani (Rap/Schlagzeiln/Berlin) und die Forgotten Sportbags (Hardcorepunk aus Stralsund).

Davor ab: 19.30 Uhr Vortrag von Feine Sahne Fischfilet in der Archiv-Kneipe zur aktuellen Nazisituation in Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Infos zum Konzert gibt es hier.

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28.11.2012 Friedel 54/Berlin: Podiumsdiskussion „Fußballfans als Gefahr für Sicherheit und Ordnung“

Am Mittwoch, den 28. November um 19 Uhr, findet in der Friedel 54 (Friedelstraße 54 in Neukölln U7/U8 Hermannplatz) die von den Kritischen JuristInnen organisierte Podiumsdiskussion „Fußballfans als Gefahr für Sicherheit und Ordnung“ statt. Im Einladungstext heisst es:

„Fußball ist ein weltweit verbreiteter Sport und lebt durch die Menschen, die auf dem Rasen stehen und diejenigen, welche sich neben dem Platz engagieren. Zu den engagiertesten gehören freilich die Fans, welche ihren Verein immer und überall unterstützen und dadurch aus dem Stadionbesuch ein Erlebnis machen. Obwohl die deutschen Stadien zu den weltweit sichersten gehören, wird hierzulande aktuell eine breite Debatte über ein vermeintliches Gewaltproblem in den Stadien geführt. Von einer differenzierten Betrachtung kann hier jedoch nicht gesprochen werden, sodass auch nicht nach den Ursachen einzelner Vorfälle gefragt wird. Dass es sich dabei nicht um eine harmlose Scheindebatte handelt, zeigt zu großen Teilen die mediale Berichterstattu

ng. So werden Einzelfälle von Fehlverhalten seitens der Fans in einschlägigen Medien dazu genutzt, ein generelles Sicherheitsproblem und einen Anstieg von Gewalt erkennen zu wollen. Demzufolge wurde von Seiten der Polizei und Fußballverbände immer wieder ein härteres Durchgreifen gegen Fußballfans und ein „Ende der Toleranz“ gefordert. Die vielzähligen und umfangreichen Repressionen gegen die Fans ziehen zum Teil schwerwiegende juristische Folgen nach sich. Polizeiliche Präventivmaßnahmen wie Aufenthaltsverbote und Meldeauflagen zu Spieltagen sind höchst bedenklich. Sogenannte Ganzkörperkontrollen greifen in die Persönlichkeits-rechte der Fans ein und Stadionverbote aufgrund von Verdachtsmomenten, die auf Drängen der Polizei verteilt werden, stellen den Einfluss der Polizei auf die Vereine grundlegend in Frage. Dieser Maßnahmenkatalog wird von der Deutschen Fußball Liga (DFL) in ihrem Positionspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ festgehalten, welches am 12. Dezember verabschiedet werden soll. Von Seiten der Fans wird dieses Konzept einstimmig abgelehnt und auch einzelne Vereine haben sich deutlich gegen das Sicherheitspapier ausgesprochen. Auf die Forderungen der Polizei und Verbände sowie die dadurch entstehenden juristischen Probleme der Fans wird ein Rechtsanwalt der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte eingehen. Wie die Stellung der Fans und das weitere Vorgehen aussehen können, wird ein Fanvertreter erläutern.“

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1.12.2012: Nulldrei gegen Homophobie – Aktionstag am Samstag

Potsdam – SV Babelsberg 03 unterstützt als erster Profifußballverein offiziell die Faninitiative „Fußballfans gegen Homophobie“

Als erster Profifußballverein der drei deutschen Profiligen wird der SV Babelsberg 03 zum kommenden Heimspiel gegen den Chemnitzer FC am Samstag, den 01.12.2012, eine Werbebande mit der Aufschrift: „Nulldrei gegen Homophobie“ enthüllen.

Die Werbebande, die auf Initiative des Fanbeirats und des Fanprojekts sowie in Zusammenarbeit mit der bundesweit bekannten Kampagne „Fußballfans gegen Homophobie“ gestaltet wurde, setzt ein sichtbares Zeichen gegen die Diskriminierung und Diffamierung von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Menschen. Der SV Babelsberg bekennt sich seit Jahren in seiner Satzung ebenfalls für ein tolerantes Miteinander und gegen die Diskriminierung und Diffamierung anderer Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder ihrer sexuellen Orientierung.

Bereits vor dem Heimspiel des Drittligisten gegen den Chemnitzer FC findet im Fanladen des Fanprojekts Babelsberg in der Karl-Gruhl-Straße 62 in 14482 Potsdam um 11.00 Uhr ein offener Vortrag der Initiative „Fußballfans gegen Homophobie“ mit dem Journalisten und Sozilogen Jan Tölva zum Thema Homophobie im Fußball statt. Unterstützt wird der Verein außerdem vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD).

Unmittelbar vor dem Spiel werden Vertreter des SVB, aus Politik, vom LSVD und der Fanszene die in nulldrei-typischem dunkelblau gehaltene Werbebande enthüllen. Zukünftig wird sie mit der besonderen Botschaft alle Heimspiele von Nulldrei begleiten.

„Fußballfans gegen Homophobie“ ist insbesondere durch das lila-farbene Banner der Kampagne bekannt geworden, welches bereits bundesweit in über 30 Stadien sowie bei einigen Stationen in Luxemburg, der Schweiz und Österreich von der 1. und 2. Bundesliga bis zur Freizeitliga zu sehen war.

Mehr Informationen zur Faninitiative „Fußballfans gegen Homophobie“ unter: www.fussballfansgegenhomophobie.de

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22.11.2012 Bunte Kuh/Berlin: Fußball zwischen Macht, Herrschaft und Diskriminierung

Vortrag und Diskussion mit Gerd Dembowski*

Diskriminierungen sind sozial konstruierte Techniken zur Etablierung und Modernisierung von gesellschaftlichen Machtfeldern und ihren Akteur_innen. Im Fußball erscheinen sie wie unter einem Brennglas. Im Fußball offenbaren sich Konstellationen von ‘Wir’ und ‘Die Anderen’ offensichtlich feindselig und abwertend, zumindest symbolisch. Hier wird Herrschaft eingeübt und sich ihrer rückversichert. Andererseits kann
Fußball in günstigen Fällen ein förderliches Feld sozialer Inklusion und Antidiskriminierung bedeuten.
Darüber hinaus liefert der Fußball ein historisch gewachsenes Ventil, in dem der kleine Hass des Alltags abgelassen werden. Im Fußball wird immer wieder die Hoffnung von Fans nach einer Kompensation des Alltags, nach einer Ersatzfreiheit enttäuscht. Die Veranstaltung versucht zu umkreisen, wie Fußball des Weiteren als Kitt und Stabilisationsfaktor einer Gesellschaft funktioniert.
Um das zu verstehen, beschäftigt sich der Vortrag mit diesem vielfältigen Feld der Ambivalenzen. Einerseits sollen notwendige Faktoren zur positiven Ausdeutung des sozialen Feldes Fußball benannt werden. Andererseits sollen z.B. die Ausprägungen von hegemonialer Männlichkeit, sozialdarwinistischem Überlegenheitsdenken und Autoritarismus als Bodensatz für Abwertung und Diskriminierung nachvollzogen werden.

Donnerstag | 22.11.2012 | 20h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78)

Anschließend politische Musik und kühle Getränke am Tresen.

Organisiert von: Antifaschistische Initiative Nord-Ost (AINO).

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Kick it like Erich Mühsam!

Vor Kurzem gab es in der Wochenzeitung „Jungle World“ einen Themenschwerpunkt über linke Fußballvereine unter dem Motto „Kick it like Guevara“. Wir wollen uns an dieser Stelle aus Sicht von linken Babelsbergfans ein paar aktuelle Fragen zum Thema stellen und auf einige wichtige Spiele und subkulturelle Termine in Babelsberg, Berlin und anderswo aufmerksam machen. Gerade jetzt, wo der DFB im Dezember ein äußerst repressives Sicherheitspapier verabschieden möchte und die Ultra- bzw. Fanszenen in vielen Vereinen politisch auf der Kippe stehen, ist eine verstärkte politische Präsenz von Links in den Stadien dringend geboten!

Spätestens wenn der DFB und seine Gremien im Dezember über das unsägliche Sicherheitspapier entscheiden werden, wird es für die Fan- und Ultraszenen hierzulande ums Ganze gehen. Sollten die vorgeschlagenen repressiven Maßnahmen in den Stadien in dieser Form tatsächlich umgesetzt werden, so war es das mit der bisherigen lebendigen Fankultur hierzulande erst mal und es drohen englische bzw. italienische Verhältnisse. Dass gerade die Fußballstadien schon immer als Testgebiet für neue Gesetzesverschärfungen und repressive Maßnahmen gegen Fußballfans (zuletzt u.a. die „Nacktzelte“ beim Spiel des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt) dienten, welche dann z.B. auch an anderer Stelle zur sozialen Aufstandsbekämpfung im Zuge von Demonstrationen zum Einsatz kamen ist nichts Neues.

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„NULLDREI im Dialog“ am 22. November 2012

Der Verein lädt alle interessierten Fans und Mitglieder an diesem Donnerstag, den 22. November 2012 zu „NULLDREI im Dialog“ in den VIP-Raum des Karl-Liebknecht-Stadions ein. Ab 19 Uhr stehen der Vorstandsvorsitzende Thomas Bastian und Geschäftsführer Klaus Brüggemann für eure Fragen zu aktuellen Themen bereit.

Quelle: SV Babelsberg 03

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22./23.11.2012 Potsdam/Berlin: Antifaschismus auf dem Balkan

Seit dem Ende des Sozialismus sind die ex-jugoslawischen Gesellschaften mit einem erstarkten Nationalismus und ausbeuterischen Kapitalismus konfrontiert. Resonanzboden für faschistische Gruppen und Bewegungen, die nicht vor Gewalt, beispielsweise gegen Homosexuelle, Rroma und andere Minderheiten, zurückschrecken. Daneben wird die Geschichte des erfolgreichen jugoslawischen und antifaschistischen Partisan_innenwiderstandes, einer nationalistischen und kapitalismuskonformen Revision unterzogen.

Im Rahmen der Silvio-Meier-Aktionstage wird es mit einigen Aktivist_innen aus Mostar (Bosnien und Herzegowina), Belgrad (Serbien) und Zagreb (Kroatien) einen Erfahrungsaustausch über antifaschistische Praxis geben und eine Infoveranstaltung zur aktuellen Situation vor Ort.
Organisiert von: SolidarnOST
Antifaschistischer Infoabend
Potsdam: Do. 22. November | ab 20 Uhr | KUZE
Berlin: Fr. 23. November | ab 19 Uhr | K9
(U-Bhf Samariter Straße)

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Blauweissbunt Nulldrei – Aktionsreihe

Eine aus Sicht der 03Nuller_innen unterstützenswerte Inititive unseres geliebten Vereins:

Unter dem bereits seit längerem existierenden Label Blauweissbunt Nulldrei sind in Zukunft verstärkte Aktionen durch unseren Verein in Planung. Hierunter fallen u.a. Lesungen, Konzerte, Merchandiseaktionen auf Festivals usw.

In den kommenden Monaten sollen vor allem zu ausgewählten Heimspielen unseres SV Babelsberg 03 Konzerte unter dem Blauweissbunt-Banner in verschiedenen Locations in Babelsberg & auch in Berlin stattfinden. Ihr dürft gespannt sein!

Das erste Konzert im Rahmen der Blauweissbunt-Reihe wird am 1.12.2012 im Anschluss an unserer Heimspiel gegen den Chemnitzer FC im Archiv stattfinden – Ihr seid alle herzlichst dazu eingeladen:

1.12.2012: Blauweissbunt meets subculture – Part I
03 vs. Karl-Marx-Stadt im Karli & Punkrock/Hardcore/Ska + Hip Hop im Archiv

- Spiel SV Babelsberg vs. Chemnitzer FC um 14.00 Uhr im Karli – Zugtreffpunkt in Berlin um 11.50 Uhr am Gleis 4 am Alexander Platz S7 Potsdam in Fahrtrichtung ganz vorne – Abfahrt 11.59 Uhr

- Konzert: Archiv Potsdam, Einlass 20.00 Uhr – Beginn 21.00 Uhr. Es spielen
Feine Sahne Fischfilet (Punk aus Rostock/Greifswald), Refpolk & DJ KaiKani (Rap/Schlagzeiln/Berlin) und die Forgotten Sportbags (Hardcorepunk aus Stralsund).

Davor ab: 19.30 Uhr Vortrag von Feine Sahne Fischfilet in der Archiv-Kneipe zur aktuellen Nazisituation in Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Infos dazu gibt es auch im Unabhängigen Babelsbergforum.

Flyer in groß.

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Mit dabei am Dienstag in Erfurt. Anhänger des SV Babelsberg 03 begleiten ihren Verein regelmäßig zu Auswärtsspielen

Die MAZ war bei unserer Auswährtsfahrt nach Erfurt mit dabei:

Mit dabei am Dienstag in Erfurt. Anhänger des SV Babelsberg 03 begleiten ihren Verein regelmäßig zu Auswärtsspielen

Potsdam – Ullrich Zierenberg, der den Bus nach Erfurt organisiert, fordert die hinter ihm Sitzenden auf, die blauen Mülltüten durchzureichen. „Sind das Kotztüten?“ fragt einer, der zum ersten Mal mitfährt. „Hör mal, wir sind hier nicht bei Herta BSC“, sagt der Dicke, der gleich hinter der Frontscheibe sitzt und auf dessen Rücken der Spruch „Kein Service für Rassisten“ prangt. Noch kann es nicht losgehen, denn der Fanbetreuer verspätet sich. Als er zwölf Minuten nach 14 Uhr in den Bus hastet, muss er über einige Bierkästen steigen, um sich dann in einen der wenigen freien Sitze fallen zu lassen.

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