::: Ohne Stimme, keine Stimmung? :::

Das „Filmstadtinferno 99″ schreibt zum DFL-Sicherheitspapier:

Unter diesem Motto laufen gerade in den oberen Ligen des DFB und der DFL Proteste gegen das mehr als kritikwürdige Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“. Dieser Protest wird bis zum 12.12.2012 durchgeführt. An diesem Tag soll das Konzept von den 36 Profivereinen des DFL beschlossen werden. Diese Proteste äußern sich zum Einen in Choreografien und Spruchbändern und zum Anderen in einem Stimmungsverzicht innerhalb der ersten 12:12 Minuten jedes Spiels.

Beginn dieses Protestes war am letzten Spieltag und auch verschiedene Vereine aus der dritten und vierten Liga, welche ja nicht zur DFL gehören, demzufolge noch(!) nicht betroffen sind, beteiligen sich daran. So wie Preußen Münster letzte Woche bei uns im KarLi.

Infolgedessen kam auch bei uns die Nachfrage, warum sich das Filmstadt Inferno nicht an diesem breiten Protest beteiligt. Dies möchten wir heute erklären:

Natürlich finden wir einen Protest auf breiter Ebene gegen diese polemische Stimmungsmache von Politik, Polizei, DFB, DFL und Vereinsbossen sinnvoll. Ob allerdings ein Stimmungsboykott über 12:12 Minuten ein ausreichendes Zeichen ist, bezweifeln wir. Wenn dann sollte über 90 Minuten geschwiegen werden. Weiterhin sehen wir uns außerstande mit Gruppen und Kurven, welche unsere Ideale und Einstellung nicht teilen, an einen Tisch zu setzen. Das haben wir bis jetzt auch bei anderen Bündnissen (z.B. Pro Fans, Pyrotechnik ist kein Verbrechen etc.), in welchen sich sogenannte unpolitische oder auch rechtsoffene Szenen organisieren, so gehandhabt.

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