Archiv für Januar 2013

26.1.2013: Wehen Wiesbaden vs. SV Babelsberg 03

Wer noch mit will zum ersten Auswäörtsspiel im neuen Jahr, sollte schnell zuschlagen:

Auch wenn das vermeintliche Highlight, das Halle Spiel, seine Schatten schon voraus wirft. Vorher geht es am 26.01.13 um 14 Uhr ins beschauliche Wiesbaden.

Falls du bei dieser Winterauswärtshessen Fahrt dabei sein möchtest, ab sofort gibt es in der O2 World Babelsberg, ab morgen im Nowawes und dauerhaft per Mail an auswaertsfahrten03@gmx.de die begehrten Tickets.

Abfahrt 5 Uhr Lutherplatz

Ticket 23€

Wenn wir bis nächsten Dienstag (22.01.) nicht mindestens 30 Anmeldungen bzw verkaufte Tickets haben, müssen wir den Bus leider absagen.

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::: Damals wie heute – unpolitisch macht hirntot! :::

Das Filmstadtinferno hat ein Statement zur Selbstauflösung der Aachen Ultras (ACU) veröffentlicht:

Momentan ist es in allen mehr oder weniger relevanten Medien zu lesen: Die Aachen Ultras (ACU) besuchen ab sofort keine Spiele des Aachener TSV Alemannia mehr. Ein Schritt, der für sie unumgänglich ist! Wie kann es sein, dass sich eine emanzipierte Gruppe aus ihrem Aktionsfeld zurückziehen muss?

Fakt ist, dass mit ihr wieder eine Gruppe aus dem Stadion verschwindet, die sich entschlossen gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus einsetzte. Beispiele wie Braunschweig, Dresden und jetzt in Aachen bilden dabei leider nur die Höhepunkte der gesamten Misere in Fußballstadien. Doch die meisten Augen schließen sich davor…

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(Rück-)Eroberung der Fankurven?

Ein sehr lesenswerter Beitrag von Florian Schubert zu den aktuellen Entwicklungen in den Fanszenen und dem medialen bzw. gesellschaftlichen Umgang damit:

Das Jahr 2012 brachte zahlreiche Meldungen zu rechten Parolen in den Stadien, Angriffen gegen antirassistische Fans und Verbindungen der Fan- zur Naziszene. Gegenüber früheren Jahren lassen sich einige besorgniserregende neue Tendenzen beobachten. Das Jahr 2013 schließt an diese Tendenz an: Mit dem Rückzug der antirassistischen Aachen Ultras aus der Kurve beugt sich eine Fangruppe gewalttätigen Übergriffen.

Mit Beginn des neuen Jahres bietet es sich an, hinsichtlich der Aktivitäten, die Nazis und rechte Fußballfans im Stadion 2012 entwickelt haben, ein Resümee zu ziehen. Das vergangene Jahr war in dieser Beziehung kein ruhiges, das lässt erahnen, welche Konflikte auch 2013 (wieder) verstärkt auftauchen könnten und mit dem Rückzug der Aachen Ultras aus der Kurve ist zu Beginn des Jahres bereits ein erstes negatives Signal gesetzt worden. Der genauere Blick auf einige der Vorfälle des Jahres 2012 zeigt die Veränderungen in der Art der Auseinandersetzungen.

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20.01.2013, Potsdamer Hallenmasters, 12:00 Uhr Alexanderplatz Regiogleis

Es bleiben nur noch wenige Tage, dann startet die 18. Auflage des Potsdamer Hallenmasters. Am 20. Januar 2013 wird das Traditionsturnier ab 16 Uhr erstmalig in der neuen MBS-Arena im Luftschiffhafen ausgetragen. Auch der SV Babelsberg 03 wird vertreten sein. Da sich die Drittligamannschaft zu dieser Zeit allerdings im Vorbereitungstrainingslager für die Rückrunde befindet, tritt Nulldrei mit einer Mixmannschaft an. Babelsberg 03 ist in einer Vorrundengruppe mit der SG Dynamo Dresden (U23), dem RSV Waltersdorf, dem Werderaner FC und dem FSV Babelsberg 74. In der Gruppe B spielen Polonia Bytom, der FSV Luckenwalde, Tennis Borussia Berlin, Eintracht Teltow sowie Grün-Weiß Brieselang.

Tickets für das Potsdamer Hallenmasters am 20. Januar 2013 gibt es entweder per Reservierung unter: http://potsdamer-hallenmasters.jimdo.com/tickets/ oder an der Tageskasse für 6 € (Stehplatz, ermäßigt) bis 15 € (Sitzplatz, Vollzahler).

Die 03Nuller_innen werden gemeinsam mit weiteren Babelsberger Fangruppierungen und Einzelpersonen aus Berlin gemeinsam losfahren:

Treffpunkt ist das Regiogleis auf dem Bahnhof Alexanderplatz um 12:00 Uhr! 12:03 fährt der Zug schon, wobei 12:10 schon der nächste Regio fährt. Trotzdem wird um pünktliches Erscheinen gebeten, so dass wir es rechtzeitig zum Treffpunkt in der Potsdamer Innenstadt schaffen, von wo man dann weiter zur Halle ziehen wird.

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Always moving forward… – ACU gibt auf!

Jan Tölva schreibt treffendes auf seinem Blog über die Selbstauflösung der Aachener Ultras (ACU):

Gut zwei Tage sind vergangen seit den Ereignissen von Köln und noch immer schüttel ich unwillkürlich mit dem Kopf, wennich daran denke, was ich dort erlebt habe. Dabei hatte alles so gut angefangen. Die rund 250 Ultras und Unterstützer_innen und unter ihnen all die bekannten Gesichter zu sehen, die von überall her angereist waren, um den Aachen Ultras (ACU) bei ihrem letzten und schwersten Gang ins Stadion solidarisch zur Seite zu stehen, war etwas, das einer_m schon Mut machen konnte. Vielleicht ist so etwas wie ein besserer Fußball, eine bessere Fankultur, doch möglich…

Doch dann kam das Spiel und dann kamen die Rufe und Gesänge von der Karlsbande, von den Hools und von den ganz normalen Alemannia-Fans. Es waren nur Einzelne, die die Auswechselspieler von Viktoria Köln ausdauernd sexistisch und homophob beschimpften, aber es waren Hunderte, die abwertend von Köln als „Hauptstadt der Schwulen“ sangen und die „Hurensöhne“ riefen, und es war auf weiter Flur niemand zu sehen, der_die sich ihnen entgegen stellte. Wer mit diesem menschenfeindlichen Konsens nicht zurechtkommt, ihn nicht mittragen will, aber dennoch zur Alemannia geht, steht nebenan im anderen Block bei ACU. Wie viele schon vor langer Zeit aufgegeben haben und einfach gar nicht erst mehr ins Stadion gehen, lässt sich nur erahnen. Die Mehrheit jedoch schweigt schlicht und ergreifend.

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„Footballwatch“ Potsdam gegründet!

Vor kurzer Zeit hat sich in Potsdam ein neues Projekt unter dem Namen „Footballwatch“ gegründet. Ziel dessen ist, das Auftreten von Neonazis rund um den Potsdamer Fußball zu dokumentieren und auszuwerten. Weiterhin werden auch Übergriffe auf antifaschistische Fußballfans in Potsdam und Umgebung dokumentiert.

Das Projekt soll unter anderem dazu dienen, Verstrickungen der örtlichen Fußballszenen mit der Naziszene aufzuzeigen und deutlich zu machen.

Selbstverständlich werden nicht nur negative Dinge gesammelt, auch gelungene politische Aktionen wie zuletzt „Fußballfans gegen Homophobie“ sollen den Weg in unsere Archive finden.
Footballwatch ist eine unabhängige Recherchegruppe.

Gegen jegliche Diskriminierung auf allen Ebenen!

Zur „Footballwatch“-Homepage geht es hier.

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Vergessen ist die Erlaubnis zur Wiederholung

Veranstaltungsreihe zum 68.Jahrestag der Auschwitz-Befreiung:

Am 27. Januar 2013 jährt sich der Jahrestag der Auschwitzbefreiung zum 68. Mal.

Zum 68. Mal werden von unterschiedlichen Vereinigungen Gedenkveranstaltungen durchgeführt. Das Gedenken an den Nationalsozialismus soll die Erinnerung an die Opfer wach halten und die Bezwinger ehren. Vor allem aber soll durch das Wachhalten der Erinnerung an die einmaligen Verbrechen der Deutschen eine Wiederholung verhindert werden, denn das Vergessen ist die Erlaubnis zur Wiederholung.

Während unserer Veranstaltungsreihe werden wir versuchen kritischen Fragen zur deutschen Erinnerungspolitik, mit ihren Denkmalseinweihungen, Ausstellungen und Gedenkfeiern, nachzugehen. Außerdem werden wir versuchen einen eigenen, emanzipatorischen Umgang mit dem Gedenken an die Auschwitz-Befreiung zu finden.

Zu den Terminen

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25.1.2013 Spartacus: Antifa United Soliparty

Antifa United! – das ist ein Zusammenschluss von antifaschistischen Gruppen und unabhängigen Antifaschist_innen, die in Potsdam nicht länger schweigend zusehen wollen, wenn Neonazis ihre Propaganda verbreiten und Menschen bedrohen, verfolgen und verprügeln.
Wir machen auf Neonaziaktivitäten aufmerksam, stellen uns gegen jede menschenverachtende Ideologie und treten für eine antifaschistische Gegenkultur ein. Diese soll potenziell Betroffenen Schutz bieten, eigene Positionen verbreiten und Menschen in ihrem Engagement gegen Nazis bestärken. Gerade dieses Jahr wurde mit dem versuchten Neonaziaufmarsch der NPD am 15.09.12 öffentlich gezeigt, dass neonazistisches Gedankengut auch in Potsdam und Brandenburg weiterhin vertreten ist. Aber auch darüber hinaus sind Neonazis in Potsdam vor allem in sogenannten freien Kameradschaften aktiv. Diesen gilt es sich entgegenzustellen.

Wir wollen nun zum zweiten Mal eine Veranstaltung der besonderen Art organisieren. Das Antifaschistische Pressearchiv Potsdam wird seine alljährliche Chronik neonazistischer Aktivitäten 2012 veröffentlichen. Wie auch im letzten Jahr soll die Chronik in Vortragsform im Spartacus Potsdam vorgestellt werden. Noch immer ist nur wenigen Menschen bewusst wie stark und aktiv rechte Gruppen in und um Potsdam sind, sodass die linke Gegenbewegung nach wie vor klein ist. Durch diese Veranstaltung soll auf Probleme aufmerksam gemacht werden, für die es eine linksradikale, solidarische Lösung braucht.

Um auch im nächsten Jahr weiter arbeiten zu können, erhoffen wir uns durch unsere Soliparty im Anschluss das nötige Kleingeld zusammen zu bekommen. Es erwartet euch wie auch im letzten Jahr eine noch coolere Kirmes mit ganz viel Spaß und tollen Preisen. Musikalisch unterhält euch eine Juke-Box mit euren Musikwünschen! Damit wir gut auf euch vorbereitet sind, gibt es ein Forum, in dem ihr eure Wünsche posten könnt.

Wir freuen uns auf euch! Antifa_United

INFOVERANSTALTUNG zu Neonazis in Potsdam und Veröffentlichung der Chronik
SOLIPARTY mit DJ-Team “allein zu haus”, Jukebox-DJ-Team (your wishes) und Antifa-Kirmes und Tombola
//

Quelle

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23.1.2013 Haus 2/FreiLand: Männliche Identitätskonstruktion bei Fußballfans

Wenn von Fuß­ball und Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­sen die Rede ist, wird für ge­wöhn­lich so­fort von Frau­en ge­spro­chen. Kaum je­mand spricht von den männ­li­chen Fuß­ball­fans. Dabei sind zwei Drit­tel der Fuß­ball­fans männ­li­chen Ge­schlechts. Bei Ul­tras ist die Quote sogar noch deut­lich höher. Kann das Zu­fall sein?

Die­ser Vor­trag soll sich mit den The­men Männ­lich­keit und Fan­kul­tur be­schäf­ti­gen und mit der Frage wie beide zu­sam­men­hän­gen. Es wird ein Blick ge­wor­fen auf die Ri­tua­le und die All­tags­pra­xis von Fuß­ball­fans und versucht zu erklären wie Fußball, Fankultur und Männlichkeit strukturell zusammenhängen.

Von Jan Tölva

Veranstaltet von
Filmstadt Inferno 1999 & Fanprojekt Babelsberg

Quelle

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Brandenburgs Verfassungsschutz warnt vor Rechtsextremen in Sportvereinen

Via „Fußball gegen Nazis“:

Die Chefin des Verfassungsschutzes in Brandenburg hat Sportvereine aufgefordert, sich stärker mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. Neonazis versuchten, das Vereinsleben zu beeinflussen. „Der Sport hat sich lange Zeit sehr schwergetan, weil man sich für unpolitisch gehalten hat“, sagte Winfriede Schreiber in einem Interview. „Mehr und mehr erkennen die Vereine, dass sie sich zur Demokratie bekennen müssen.“ Viele hätten inzwischen in der Satzung ein klares Bekenntnis verankert. Dies werde jedoch nicht immer konsequent in der Praxis umgesetzt – oft aus wirtschaftlichen Gründen. „Uns macht seit Jahren eine Fangruppe des Fußballclubs Energie Cottbus wegen ihrer rechtsextremistischen Bezüge erhebliche Sorge“, erläuterte Schreiber. „Doch der Verein hat sich noch nicht durchringen können, deutlich dagegen vorzugehen. Da spielen sicherlich Dinge wie Jahreskarten oder Sponsorengelder eine Rolle.“ Jüngst ist insbesondere die Kickboxszene in der Lausitz wegen rechtsextremistischer Mitglieder in Verruf geraten.

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