Archiv für April 2013

4.5.2013 Nowawiese/Babelsberg: Frühlingsfest


Am Samstag, den 4.5. findet das alljährliche Frühlingsfest der datscha zusammen mit dem SV Concordia Nowawes 06 auf der NowaWiese, Am Park Babelsberg statt. Los gehts um 14 Uhr.

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3.5.2013 Olga/Potsdam: Vortrag über Neonazis in Potsdam

Neonazis in Potsdam

Datum: 03. Mai 2013
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Olga
Kategorien: Infoveranstaltung

Potsdams Neonaziszene hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und gefestigt. Von der Stadt wurde dies lange Zeit ignoriert oder verharmlost, trotz Warnungen von Antifagruppen. In dieser Input-Veranstaltung soll es genau darum gehen. WAS hat sich WIE und WO verändert und WER sind eigentlich diese “Freie Kräfte Potsdam”? Mit Blick auf die Akteure und deren Aktivitäten und Aktionsformen wird es eine aktuelle Einschätzung der hiesigen Szene geben. Es gibt die unterschiedlichsten Fragen und wir wollen versuchen, möglichst viele davon zu beantworten.

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Stadtsportbund unterstreicht seine Ohnmächtigkeit gegen Neonazis in den eigenen Reihen

Ein Artikel der „Antifaschistischen Recherche Potsdam & Umland“:

Unsere Veröffentlichung vom 8. April 2013 unter dem Titel „Potsdamer Neonazis auch 2013 sportlich?“ [1] erzeugte in den letzten Tagen ein Medienecho und verschiedene Reaktionen Potsdamer Sportvereine und des Stadtsportbundes. [2]
Nach den Berichten über weitere Neonazis in städtischen Sportclubs wurde am 16. April 2013 eilig die Satzung des Stadtsportbundes geändert. Bereits seit mehreren Monaten wurden überarbeitete Passagen angekündigt, jedoch nicht eingearbeitet. Einstimmig beschlossen alle Potsdamer Vereine nun den Satzungszusatz: „Die Vereine treten Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen des Extremismus öffentlich klar entgegen“.

Damit sind dann auch sogenannte “Linksextremist_innen” gemeint, die in feinster Extremismusrhetorik mit Neonazis gleichgesetzt werden, zu denen der Verfassungsschutz “die Antifa” oder auch die Linkspartei zählt.

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Babelsberg 03 freut sich auf den FC United of Manchester im Karli


Das Fußballfest beginnt jedoch deutlich früher. Bereits ab 16:00 Uhr findet vor dem Karl-Liebknecht-Stadion ein Straßenfest mit Marktständen und einer Bühne statt. Für Livemusik sorgen Bier Iki Ütsch und Rolando Random & The Young Soul Rebels auf der Festbühne vor dem Karli. Nach dem Spiel ist der Tag jedoch noch nicht beendet. Auf dem Freiland-Gelände in der Friedrich-Engels-Straße startet im Anschluss an das Freundschaftsspiel das Ultrash-Festival. Einer der Headliner wird Los Fastidios sein. Nulldrei möchte dieses Sport- und Kulturevent mit zwei Spendenaktionen verbinden. Von den 6 Euro Eintritt spendet Nulldrei 1 Euro an das Kinderhospiz „Sonnenhof“ der Björn Schulz Stiftung.

Während des Straßenfestes und des Spiels gegen den FC United of Manchester wird Nulldrei eine sogenannte Pfandbecheraktion für unseren Partner Viva con Agua durchführen. Jeder Besucher, der seinen Becher und somit sein Pfand spendet, unterstützt mit seinem Geld Brunnenprojekte von Viva con Agua. Ein Teil der gespendeten Gelder fließt zudem wieder zurück in die Kasse des SV Babelsberg 03.

Karten gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über unseren ..::Tixoo-Ticketshop::..

Rund um das Spiel finden neben den Aktivitäten zu den „8 Tagen im Mai“ weitere Infoveranstaltungen zum Thema Fußball und Kommerzialisierung statt. Am 25. Mai wird im Freiland/Haus2 unter dem Motto „Idole – Vorbilder im Fußball“ eine Podiumsdiskussion in Verbindung mit dem Film „looking for eric“ stattfinden. Eine weitere Veranstaltung findet im Thalia Programm Kino am 30. Mai statt. Geplant ist hier ebenfalls eine Filmvorführung zum Thema mit anschließender Podiumsdiskussion. Zur Finanzierung der verschiedenen Projekte bitten die Veranstalter um Spenden. Weitere HInweise und Details findet Ihr im entsprechenden ..::Spendenaufruf::..

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OMON überfällt Partizan-MTZ Fans

Am folgenden Samstag, am 4. Mai 2013, beginnt die neue Saison der 2. Belorussischen Liga. Das erste mal wird auch ein selbstverwalteter Klub mit dabei sein. Partizan Minsk präsentiert sich nur ein Jahr nach der Wiedergründung durch die Fans landesweit am ersten Spieltag zu Hause gegen das Team von FK Neman (Mosty). Hinzu kommt, daß mit den Minsker Traktorenwerken ein starker Kooperationspartner gewonnen werden konnte. Sichtbar wird diese Zusammenarbeit auch im Namen des Klubs sein. Denn der selbstorganisierte Verein tritt als Partizan-MTZ in der neuen Saison an. Es läuft also eigentlich ganz gut. Es gibt neue Partner, eine neue Liga wartet und auch die Fans blicken enthusiastisch in die Zukunft. Wenn da nicht die uniformierten Hooligans von der Mobilen Sondereinheit wären, die paramilitärisch organisieren OMON-Beamt*innen.

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30.4.2013: Babelsberg 03 vs. Borussia Dortmund II


Der Berliner Treffpunkt für das Spiel gegen Dortmund II wird um 16.20 Uhr am S-Bahbgleis am Alex in Fahrtrichtung ganz vorne sein! Alle hin da und unser Team im Kampf um die 3 wichtigen Punkte gegen den Abstieg unterstützen!

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Endspurt im Karli!

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26.4.2013 Hangar/Berlin: Soli-Konzert für Partizan Minsk

Hangar, Markgrafendamm 14-15 (FIPS-Gelände): Soli-Konzert

Soli-Konzert für den antifaschistischen, selbstverwalteten Fußballverein Partizan Minsk. Vokü und Infos. Punkrock von „Left culture“, „Übelzt“, „A kind of protest“. Allet Berlin, allet Spende.

Beginn: 20.00 Uhr

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“All in” the whole week. Partizan Minsk on Tour – Reisebericht.

Im letzten Basch, der Nummer dreißig des Ultrà Sankt Pauli Fanzine, gab es neben sehr interessanten anderen Texten auch einen Bericht über die Partizan Minsk Tour. Da ihn einer der Organisator*innen geschrieben hat, der auch noch die ganze Tour mitgefahren ist, lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Und Danke, daß wir den Text veröffentlichen dürfen. Los geht’s.

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Weitere Berichte: Дружба! Freundschaft!

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Braune Schatten

Sehr lesens- bzw. hörenswerter Beitrag des Deutschlandfunks:

Wie rechtsextreme Fans das Stadion als Präsentationsfläche nutzen
Von Ronny Blaschke

Eine Mordserie an Migranten durch den „Nationalsozialistischen Untergrund“ hat eine überfällige Debatte über Rechtsextremismus angestoßen. Im Fußball gehen rechte Hooligans in den Stadien wieder in die Offensive. Sind Vereine und Fanprojekte darauf vorbereitet?

Thilo Danielsmeyer ist seit mehr als zwanzig Jahren Mitarbeiter im Fanprojekt Dortmund.

„Ich habe sofort einen Schlag ins Gesicht bekommen und war erstmal konsterniert. Und dann habe ich immer weitere Schläge abbekommen. Während auf mich eingeschlagen wurde, kamen Rufe wie: „Wir sind Dortmund und Ihr nicht“, „Ihr Schweine wollt uns Ihr raus haben“ und „Dortmund bleibt Rechts“. Ich habe dann irgendwann versucht zu reden, aber das hat auch nichts genutzt. Dann habe ich um Hilfe geschrien. Und ich habe das Glück gehabt, dass jemand aus der Szene meine Stimme kannte und mich mit Gewalt da rausgeholt hat. Und dann ist mir erst klar geworden, dass ich in dem Moment quasi fürs System gestanden habe.“

Während des Champions-League-Spiels in Donezk Mitte Februar wurde Danielsmeyer von Rechtsextremen überfallen. Dortmund gilt als eine Hochburg der Neonazis, vor allem der Autonomen Nationalisten. Sie sind in losen Strukturen organisiert, kleiden sich unauffällig, sind meist gewaltbereit. In keiner Stadt Nordrhein-Westfalens werden so viele rechtsextrem motivierte Straftaten gemeldet wie in Dortmund. Dieser Einfluss ist auch im Umfeld der Borussia zu spüren. Während der Saisonpremiere bekundeten Fans auf einem Transparent ihre Solidarität zum „Nationalen Widerstand Dortmund“, die neonazistische Gruppierung war zuvor verboten worden.

Weiterlesen oder -hören hier.

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