Archiv für April 2013

Gegen Nazis in Schöneweide – 30 April & 1. Mai, Demo | Festival | Blockaden [Mobi]


http://www.1mai-nazifrei.tk/

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Myfest-Bühne 16 mit blauweissbunter Unterstützung!

Eine weitere Aktion von Viva con Agua mit aktiver Unterstützung von Blauweissbunt Nulldrei:

Viva con Agua & Fußballvereine gegen Rassismus und Diskriminierung
http://www.myfest36.de/index.php/component/content/article/42-myfest/buehnen/110-16-viva-con-agua

Wasser ist Leben, Wasser ist ein Menschenrecht!
Darum setzt sich Viva con Agua für Wasserprojekte der Welthungerhilfe ein, um Menschen
überall auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und
Hygieneeinrichtungen zu ermöglichen.
Gesammelte Spenden gehen an das aktuelle WASH- Projekt im Norden Indiens.
Hier entstehen bis zum Jahr 2015 Trinkwasser-, Sanitär- und Bewässerungsanlagen für rund 30 000
Kleinbauern in der ökonomisch schwächsten Region des Landes.
Wir unterstützen unseren Partner die Welthungerhilfe mit 217 000€ bei dem insgesamt 868 000€
umfassenden Projekt.
Falls du mehr wissen möchtest, informiere dich an unserem Infostand oder unter
http://www.vivaconagua.org/

Neben der VcA Bühne wird es einen weiteren Infostand zu dem Thema
„Fußballvereine gegen Rassismus und Diskriminierung“ geben.
Einblicke über ihre politische Arbeit werden folgende Vereine gewähren.

SV Babelsberg 03 http://www.bbg03.de/
„20 Jahre gelebter Antirassismus in Babelsberg“
(mehr…)

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30.4.2013: Berlin-Schöneweide: Antifaschistische Demo + Open Air Konzert

Antifaschistische Demo + Open Air Konzert
30.04.2013 Berlin – Schöneweide

In Berlin-Schöneweide hat sich die Neonaziszene seit einigen Jahren festgesetzt. Der Kiez ist „Hochburg“ und Treffort der Berliner Neonaziszene, aber auch bundesweit agierender Kader geworden. Seitdem antifaschistische Gruppen die Ausmaße neonazistischer Umtriebe in Schöneweide in der Broschüre „Die Braune Straße von Berlin“ offenlegten, kommt der Kiez aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Mit der Kneipe „Zum Henker“ und dem Naziladen „Hexogen“ verfügen die Rechten zudem über zwei zentrale Eckpfeiler der regionalen Szene.

Übergriffe auf Migrant_innen, Nicht-Weiße, alternative Jugendliche und Linke müssen durch offensives Eingreifen verhindert werden. So hätte auch eine rassistische Attacke vor der Kneipe „Zum Eisenbahner“ im September 2012 verhindert werden können. Dabei wurde ein schwarzer Mann aus der Kneipe heraus mit Gläsern beworfen. Alltagsrassismus und die Verharmlosung des Neonaziproblems sind in der Bevölkerung weit verbreitet und müssen thematisiert und bekämpft werden. Als positive Beispiele der solidarischen Hilfe sind einige Imbiss-Mitarbeiter zu nennen, die einen Mann vor der Gewalt von Neonazis schützten, sowie die Menschen, die mit kreativen Aktionen gegen rechte Tendenzen vorgehen.

Doch das reicht noch nicht! Mit einer großen, kraftvollen Demonstration und einem Konzert am 30. April, kurz bevor die Neonazis am 1. Mai versuchen wollen, in Schöneweide aufzumarschieren, gehen wir in die Offensive! Gemeinsam mit allen solidarischen Menschen wollen wir den neonazistischen Hegemoniebestrebungen sowie dem alltäglichen Rassismus eine antifaschistische Kultur entgegen setzen!
Das Ziel ist klar: Gemeinsam gegen Nazis!

Große Demonstration mit anschließendem Open Air Konzert.
30.04.2013 – 17:00 Uhr S-Bhf. Schöneweide

Live on Stage: Irie Révoltés + ZSK + Atari Teenage Riot DJ Set + Berlin Boom Orchestra

Mehr Infos hier.

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Der 2. Spartacus Geburtstag

Datum: 26. April 2013
Uhrzeit: 22:00 Uhr
Ort: Spartacus
Kategorien: Party

Hi Leute,
schwupps ist wieder ein Jahr rum und die Eröffnung unseres Hauses am neuen Standort jährt sich ein zweites Mal.

Aus diesem Anlass haben wir da mal was vorbereitet:

Am Freitag ab 22 Uhr geht’s los mit den Stethoscope-Allstars und ihren allseits geschätzten Drum’n’Bass- & Dubstep-Klängen. Zu späterer Stunde haben wir dann noch einen Technofloor für euch versteckt, welchen die Spartacus-Homies Eddie Baader, Akustick, Rapante & Sowade zum beben bringen werden!

Samstag geht der Beat nicht aus und wir laden zum Gruppenkuscheln auf dem Freilandgelände. Musikalisch untermalt wird das ganze von Plaste & Elsate, Defraq, Dukat, Sowade, Rapante & MzKool.

Zum Abend hin dürft ihr euch wieder hinein begeben in die gute Hütte. Conium, Minerva & ¡Más Shake! servieren exzellente Live-Melodien.

Im Anschluss versorgen euch Karina Qanir & Drew, Mütze, Molotov Cocny & Mr. Pink mit einem harmonischen Mix aus Indietronic, Queerbeat, Alltimefavourites, Trash, 80s, 90s und allem was sonst noch so tanzbar ist.

Kommt vorbei und bringt Geschenke mit!

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31.5.2013: Nulldrei vs. FC United of Manchester

Sei live dabei, wenn Babelsberg 03 auf den Kultclub FC United of Manchester trifft!

Am 31. Mai 2013 wird Babelsberg 03 ein Fußballfest mit der Mannschaft und den Fans des FC United of Manchester im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion feiern. Das Freundschaftsspiel beginnt um 19:03 Uhr. Bereits ab 16 Uhr haben wir für Euch ein großes Straßenfest mit internationalen Speisen und Getränken vorbereitet. Auf der Bühne sorgen verschiedene Livebands wie Bier Iki Ütsch und Rolando Random & The Young Soul Rebels für gute Stimmung.

Der Ticketvorverkauf hat bereits begonnen. Sichert euch Eure Karten unter:
http://shop.tixoo.com/?VendorID=2578&EventID=229950&Culture=de-DE&SeqtraSignature=fbbca4c3ca077ba4d5cc255623cdddec48464724

Und nach dem Spiel auf zum Ultrash-Festival!

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Läuft wie ein Mädchen

Ein lesenswerter Beitrag aus der Jungle World:

In Sexismusdiskussionen wird Fußball ausgespart – dabei trennt man nur dort begrifflich zwischen der Sportart für Männer und für Frauen.

Seit Januar wird eine öffentliche Diskussion über alltäglichen Sexismus in unserer Gesellschaft geführt, im Internet (Stichwort #Aufschrei), in Talkshows (Stichwort Brüderle) und im echten Leben. Manche Bereiche blieben ausgespart, so auch der Fußball, obwohl es auch in dieser Sportart Sexismus gibt.

»Ich dachte, wir reden über Fußball!« sagte Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß 2011 vor dem Männerbundesliga-Auftaktspiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV, als die Frauen-WM zur Sprache kam. Zwei Teams, ein Ball, das ist Fußball – egal ob ihn Erwachsene oder Kinder, Frauen oder Männer spielen.

Trotzdem wird großer Wert darauf gelegt, zwischen Fußball und Frauenfußball zu unterscheiden. Warum? Weil Männer und Frauen eine unterschiedliche Physis haben? Weil mehr Männer als Frauen Fußball spielen? Weil der DFB das Fußballverbot für Frauen erst 1970 aufhob? Ähnliche Argumente würden zu Begriffspaaren wie Politik / Frauenpolitik, Management / Frauenmanagement, Männerhausarbeit / Hausarbeit führen. Und auch im Sport steht der Fußball mit seiner verbalen Ausgrenzung der Frauen allein da. Beim Tennis spielen Frauen und Männer zwar nach unterschiedlichen Regeln (Frauen brauchen weniger Gewinnsätze), trotzdem heißt es nicht Tennis und Damentennis, sondern Tennis: Einzel der Herren und Einzel der Damen. Stabhochsprung heißt für alle Stabhochsprung, auch wenn der für Frauen erst seit 2000 olympisch ist und die Männer schon seit 1896 um die Goldmedaille kämpfen dürfen.

Weiter

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4.5.2013: Babelsberg 03 vs. SpVgg Unterhaching

Der Berliner Treffpunkt wird wie immer um 12.50 Uhr am S-Bahngleis am Alex in Fahrtrichtung vorne sein! Kommt zahlreich!

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Landespokal-Viertelfinale am 8. Mai bei TuS Sachsenhausen

In der letzten Stadionheftausgabe zum Spiel gegen Erfurt wurde das Thema Landespokal auch im Interview mit Matze Kühne thematisiert.

Der Landespokal gerät durch die vielen Nachholspiele in der Liga immer weiter ins Hintertreffen, aber auch dort stehen im optimalen Falle noch drei Spiele auf dem Plan.

Wir wollen natürlich, dass es drei Spiele werden und wir im Finale gewinnen. Jeder weiß, dass dieser Wettbewerb aufgrund der Qualifizierung für den DFB-Pokal enorm wichtig für den Verein ist. Wir wollten eigentlich schon lange das Viertelfinale spielen. Gefühlt wurde die Partie jedoch schon zehn Mal abgesagt. Das Problem bei Sachsenhausen ist, dass sie kein Flutlicht haben, also muss genau überlegt werden, wann man dort spielen kann. In der Woche um 17 Uhr kommen weniger Zuschauer, am Wochenende haben wir Ligaspiele, die natürlich vor gehen. Es ist schwierig für beide Seiten einen geeigneten Termin zu finden. Aber uns ist klar, dass die drei Spiele inklusive Finale noch zum Pflichtprogramm für uns gehören.

Das Finale könnte unter Umständen erst nach dem Saisonende der dritten Liga stattfinden.
So hat es Pepe uns auch schon signalisiert. Das wird sicherlich so kommen. Damit würde sich unsere Saison um eine Woche bzw. die paar Tage bis zum Finale noch verlängern. Aber das ist nun mal so. Das muss jeder akzeptieren.

Quelle

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Alerta Network Actionday – Fight homophobia!

Via Filmstadtinferno 99:

Alerta Network Actionday – Fight homophobia! from Filmstadt Inferno 1999 on Vimeo.

Weitere Fotos: ultras-babelsberg.de/wordpress/?page_id=1953

Im Rahmen eines “Actionday” des Alerta Networks, eines Zusammenschlusses aus antifaschistischen Fangruppierungen, fokussieren wir das Thema Homophobie und wollen somit auf dieses immer noch relevante gesellschaftliche Problem aufmerksam machen. Neben Fans von Fortuna Düsseldorf, dem FC Sankt Pauli und weiteren Szenen in Europa schließen wir uns dem ausgerufenen Aktionstag an und wollen zeigen, dass Homophobie immer noch ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft ist. Leider tritt dieses in Fußballstadien und allgemein in Sportvereinen ganz besonders häufig auf. So sind auf den Tribünen der Stadien Sprüche wie “Du schwule Sau”, Denunzierungen der gegnerischen Fans mit Sprechchören wie “Wir haben einen Hassgegner, das sind die schwulen Hamburger” oder einfach nur das Aufeinanderzeigen der beiden Zeigefinger, was den Geschlechtsakt homosexueller Männer symbolisieren soll, an der Tagesordnung. Dabei geht es meist darum, dem/der Gegner_in die vermeintliche “Männlichkeit” abzusprechen. Hier kristallisieren sich insbesondere die sogenannten Modeschimpfwörter “schwul”, “Schwuppe”, “Schwuchtel” oder “Tucke” heraus, obwohl diese einen klaren schwulenfeindlichen Hintergrund haben.

Auch im Karli sind solche Vorkommnisse, wenn mitunter auch unbewusst, nicht ausgeschlossen. So kam es beispielsweise erst am vergangenen Dienstag, am Rande der Nordkurve, zu schwulenfeindlichen Gesten in Richtung der Hansafans. Darüber hinaus ist unter anderem die Herabstufung des/der Gegner_in mit der Ausrufung des Begriffs “Lutscher, Lutscher” allgegenwertig. Ein homophober Hintergrund dieses Wortes und dieser Beleidigung ist hierbei nicht immer vordergründig im Bewusstsein des Senders. Dennoch sollte sich jede/r bewusst sein, welche diskriminierende oder beleidigende Auswirkung dies auf einen homosexuellen Menschen haben kann.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass zumindest Rassismus in vielen Kurven keinen Anklang mehr findet. An dieser Entwicklung gilt es festzuhalten, diese zu vertiefen und verschärfter gegen jede Art von Diskriminierung vorzugehen.

Es sollte auch in eurem Interesse sein, diskriminierungsfreie Räume zu schaffen, in denen sich jeder Mensch, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität, Religion oder eben auch der Sexualität bewegen kann.

Geht offensiv gegen diskriminierende Äußerungen, Verhaltensweisen und Gesten sowohl im Karli, als auch in eurem unmittelbaren Umfeld vor – einfach immer und überall!

Weil: Nur die Liebe zählt!

Filmstadt Inferno 1999 // Alerta Network

filmstadtinferno.de | alerta-network.org | fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de

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Torjubel in der rechten Kampfzone

Lesenswerter Artikel aus der Jungle World:

Immer wieder fallen Fußballprofis dadurch auf, dass sie Tore mit einschlägigen Gesten feiern. Und anschließend wortreich entschuldigt werden.

Paramilitärische und faschistische Symbolik ist längst nicht mehr nur in den Fankurven der europäischen Stadien auszumachen. Sie wird mittlerweile von den Fußballspielern selbst mit viel Kalkül eingesetzt und lässt sich deshalb auch nicht mehr als Anhäufung von Zufällen erklären. Die rechte Kampfzone ist langsam, aber stetig ausgeweitet worden und hat nunmehr die Spielfelder erreicht. Dabei folgen diese Inszenierungen immer demselben Muster. Von den Handelnden werden sie als ausgelassener Torjubel ausgegeben und anschließend hartnäckig als belanglos und »unpolitisch« verharmlost. Die Kicker sind sich dabei gewiss, dass sie dafür weder von den Vereins- und Verbandsoffiziellen noch von ihren Trainern zur Rechenschaft gezogen werden, sondern sogar offensiv und dauerhaft für ihr Verhalten in Schutz genommen werden. Gemeinsam wird abgewiegelt, Unkenntnis wird vorgetäuscht, Spieler bezeichnen sich zudem als gesellschaftspolitisch unerfahren. Im Grunde wird das Ganze zu einem »Dumme-Jungen-Streich« erklärt. Und damit gibt sich dann, nach einer kurzen, öffentlichen Empörung, auch die vermeintlich kritische Fußballöffentlichkeit zufrieden.

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