Archiv für Mai 2013

18.5.2013 Finowfurt: Nazis den Stecker ziehen!

Samstag nach Finowfurt und gemeinsam das NSU-Unterstützer-Festival verhindern!
9 Uhr zum Erzbergerplatz.
Infos unter: http://finowfurtnazifrei.blogsport.de/

Finowfurt Nazifrei

Den Nazis den Stecker ziehen!

Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.

Finowfurt hat ein Naziproblem

Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin und Brandenburg geworden. Es bedarf endlich eines deutlichen Signals! Das Konzert mit zwölf angekündigten Bands übertrifft die bisher üblichen Veranstaltungen um Längen und nimmt eine Dimension an, die sonst nur von Großveranstaltungen wie dem „Deutsche Stimme Pressefest“ oder dem „Rock für Deutschland“ bekannt ist.

Den Nazis den Stecker ziehen!

Es bedarf einer breiten gesellschaftlichen Gegenwehr, um dem braunen Spuk entgegenzutreten. Deshalb rufen wir, das Bündnis „Finowfurt Nazifrei“, für den 18. Mai ab 9 Uhr zu einer Gegendemonstration in Finowfurt auf! Unser Ziel, das Konzert zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, das Nazikonzert zu verhindern!

Wir wollen Feste feiern ohne Nazis!

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17.5.2013 Cortina Bob/Berlin: The Bayonets & Vodka Revolte

Am 17.5.2013 präsentieren Euch RASH Berlin-Brandenburg die grandiose AFA-Streetpunkband „The Bayonets“ aus Novi Sad/Serbien und die antifaschistische Punkrockcombo „Vodka Revolte“ aus Mecklenburg-Vorpommern!

https://www.facebook.com/events/410937995668546/

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DIE »BLACK REBELS« – EINE ANTIFASCHISTISCHE FANGRUPPE IN POLEN

Die antirassistische Fangruppe »Black Rebels« aus Warschau wurde in den vergangenen Wochen Opfer rechter Gewalt. Wir wollen diese Gruppe, die trotz der Bedrohungslage weitermachen möchte, gerne unterstützen. Wir haben einige Schals von der Gruppe »Black Rebels« erhalten die wir in unserem Shop anbieten. Für 11,90 Euro könnt ihr ihn ab sofort bestellen – den Gewinn spenden wir zu 100% den »Black Rebels«. Weitere Fakten und Hintergrundinformationen zur Situation in Warschau fasst unser Redakteur Peter Römer zusammen, der sich mit der dortigen Lage intensiv beschäftigt hat.

Fußball ist immer auch Politik. Dies gilt und galt für Deutschland, wie wir in der aktuellen Ausgabe des Transparent Magazins nachgewiesen haben und gilt ebenso in besonderer Weise für das zweitgrößte deutsche Nachbarland – Polen. Wenn Fußballfans an dieses Land und die Verhältnisse in der obersten polnischen Spielklasse, der Ekstraklasa denken, haben sie neben beeindruckenden und lautstarken Support in der Regel Hooliganismus und Nationalismus im Kopf. In der Tat sind organisierte Neonazis in den Fanszenen vieler Vereine präsent. So sind fremdenfeindliche und rassistische Auswüchse keine Seltenheit, oft aus einem falsch verstandenen Stolz zum Heimatland. Nicht zufällig werden nationalistische Demonstrationen – etwa jene am 11.November, dem polnischen Unabhängigkeitstag – von organisierten Hooligans und Ultras aus verschiedenen Fanszenen angeführt.

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Das Wunder von Münster gemeinsam erleben


Wenn am Samstag unsere Elf in Münster um ihre letzte Chance für den Klassenverbleib spielt, sind sie natürlich auch auf die Unterstützung aller Nulldrei-Fans angewiesen. Wer es dennoch nicht live ins Preußenstadion schafft, hat in Berlin und Potsdam die Möglichkeit das Spiel mit anderen Nulldreiern zusammen zu erleben. Die Astra-Stube in Berlin-Neukölln (Weichselstr. 63, 12043 Berlin) zeigt das Spiel, das live im WDR übertragen wird, auf Großbildleinwand und auch das Frei.Land in Potsdam (Friedrich-Engels-Str. 22, 14473 Potsdam) lädt zum gemeinsamen Gucken ein. Einlass ist ab 13 Uhr, Spielanpfiff um 13.30 Uhr.

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18.5.2013: Alle nach Münster!


Die einzig wahre Alternative zum public viewing.
Mal im Ernst, Leute, wer weiß wann mensch das nächste mal so weit mit dem Sportverein reisen kann.
Gebt euch ’nen Ruck und dann geht’s Samstag in der Früh gemeinsam nach Münster.

2.45 Uhr ☆ Potsdam Hauptbahnhof ☆ Abfahrt 3.08Uhr ☆ 8,40 Euro je Person (komplette Fahrt) ☆ Ankunft rechtzeitig

So Jungs, Mädelz, die dazwischen- die Spatzen pfeifen es vom Dach, unsere vermutlich letzte Auswärtsfahrt gen Westen steht an.
Um uns gebührend aus der Liga zu verabschieden wird jede*r Mensch, Maus und Delphin gebraucht.
Von daher trifft sich das Zugfahrermöbchen aus Berlin um 2:20 Uhr am Bahnhof Friedrichstraße aufn Regionalgleis 4, Wir müssen dann nichteinmal mehr in Potsdam aussteigen.

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“Gas geben Sachsenhausen” – Rechtsextreme Fußballfans sorgen mit Plakat für Eklat

Fans des Sechstligisten TuS Sachsenhausen sorgten beim Landespokalspiel gegen den Drittligisten SV Babelsberg 03 durch ein Banner mit der Aufschrift: “Gas geben Sachsenhausen” für einen Eklat. Das Fazit der Vereinsspitze: “Im Prinzip war alles friedlich.”

Erneut sorgen rechtsextreme Fußballfans in Brandenburg für Empörung – und das ausgerechnet am 68. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges von 1945 und ausgerechnet in Sachsenhausen, einem Ortsteil von Oranienburg (Oberhavel), wo von 1936 bis 1945 im dortigen Konzentrationslager mehrere Zehntausend Menschen von den Nazis ermordet wurden. Fans des Sechstligisten TuS Sachsenhausen haben beim Landespokalspiel gegen den Drittligisten SV Babelsberg 03 ein Banner entrollt mit der Aufschrift: „Gas geben Sachsenhausen“. Möglicherweise hätte sich daran auch niemand gestört, wenn nicht Babelsberg-Fans aktiv geworden wären.

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11.5.2013 Rauchhaus/Berlin: What We Feel und Infoveranstaltung mit Smily im Cafe Commune

Dear all,
please come,take your friends and dispread in your networks:

*****11.5 2013 RAUCHHAUS BERLIN
19.00 Infoveranstaltung
Dokumentation über das Leben und die Ermordung des russischen
Antifaschisten Ivan Khutorskoy und Infos über die Hintergründe der
diesjährigen Solitour der moskauer Hardcore Band „What We Feel“.
Aktuelles zu Antifa und Repression in Russland:
Unsere Genossinnen und Genossen aus Russland geben ein Update über den
Stand der Dinge und die aktuellen Entwicklungen.
Diskussion im Anschluss

22:00 Uhr
Solikonzert für die Familie des, von Nazis ermordeten, Antifaschisten Ivan
K. mit:
What We Feel ( Moscow Hardcore Threat)
Scarlett Pills (Punk / St. Petersburg)
Lena Stöhrfaktor ( Hip Hop/ Berlin)

danach Afterparty******

Hope to see you all!

Greets and solidarity
the orgacrew

Und davor:

In­fo­vor­trag

Dem RASH (Red and An­ar­chist Skin­heads) Ak­ti­vist Smily wurde vor­ge­wor­fen in eine Aus­ein­an­der­set­zung mit meh­re­ren rechts­of­fe­nen Skin­heads ver­wi­ckelt ge­we­sen zu sein. Kurz vor sei­nem Pro­zess­ter­min wurde Smily im Fe­bru­ar 2012 von einer SEK- Ein­heit in sei­ner Woh­nung fest­ge­nom­men und saß trotz man­geln­der Be­wei­se und wi­der­sprüch­li­chen Aus­sa­gen 10 Mo­na­te in der Stamm­hei­mer JVA. Wäh­rend die­ser Zeit mach­te die Staats­jus­tiz un­ver­ho­len klar, was aber ei­gent­lich wirk­lich ab­ge­ur­teilt wer­den soll­te, näm­lich nicht eine an­geb­li­che Straf­tat, son­dern seine linke, an­ti­fa­schis­ti­sche Ge­sin­nung und sein dem­ent­spre­chen­des En­ga­ge­ment!

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16.5.2013 Presseraum/Karli: „Die Hymne des Fußballs: You‘ll never walk alone – eine Kulturgeschichte“

Präsentiert vom Fanbeirat:

Lesung aus dem neuen Buch „Die Hymne des Fußballs: You‘ll never walk alone – eine Kulturgeschichte“ von Malte Oberschelp am 16.05. um 19:30 Uhr im Presseraum des Karlis.

Eintritt frei – um Spenden (zugunsten des Fanfonds) wird gebeten.

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8.5.2013 NIL/Potsdam: Alliierte Offiziersdisko

Soli-Beitrag 3 Euro*
Pusztapunk: Radioactive Dorfdisko

Sie ist zurück aus der Versenkung: Die einzig wahre Queen of Trash fuchtelt mit ihren dicken Fingern am Mischpult herum und quält Dich mit dem Schlimmsten aus der Musikgeschichte der letzten 50 Jahre durch die Nacht. Der Fallout der radioaktiven Dorfdisko wird unvergesslich sein! Pusztapunk is back in town.

Der 8. Mai ist für dieses Comeback der wohl schönste Termin: 68 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus bedeuten auch heute noch eine Verpflichtung – zum Feiern!

*Die Einnahmen aus dem Eintritt kommen einem wunderbaren Projekt zu: dem JWP “Mittendrin” in Neuruppin, welches sich den alten Neuruppiner Hauptbahnhof gekrallt hat und unsere Unterstützung bracht. Mehr Infos unter http://jwp-mittendrin.de/blog/bahnhof/

Ansonsten: Sterni 1 Euro. Nazis kommen auf den Grill.

Beginn: 21.00 Uhr

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8.5.2013 Freiland: Tag der Befreiung

Die AG Befreiung lädt am 08. Mai zum Tag der Befreiung um 17:00 Uhr zu Wiedereinweihung der Skulptur “Die Befreiung” von Jürgen Raue in das freiLand Potsdam ein.

Wo heute ein Jugend- und Kulturzentrum steht, Konzerte stattfinden und ein reger Austausch an Meinungen, Ideen und Wissen gelebt wird, mussten im nationalsozialistischen Staat Menschen unter unmenschlichsten Bedingungen Waffen bauen.
Diese Taten und (auch) Orte geraten immer weiter in Vergessenheit. Sei es durch die immer geringer werdende Zahl an Zeitzeugen oder weil sie aktiv verdrängt werden. Umso mehr ist die Aufstellung der Skulptur auch eine Mahnung und Erinnerung an jene Verbrechen sowie ein Gedenken an die Befreiung durch die Alliierten Armeen.

Der Berliner Bildhauer Jürgen Raue schuf diese Bronzeplastik mit dem Titel »Befreiung« zu Beginn der Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts zur Erinnerung an die in der Thüringischen Stadt Greiz umgekommenen 176 »Ostarbeiter«; das waren russische und polnische Zwangsarbeiter und sowjetische Kriegsgefangene. Die Überlebenden wurden 1945 von amerikanischen Truppen befreit. Bis 2006 stand dieses Denkmal am Eingang des Greizer Parks und wurde vom Stadtrat trotz der Proteste aus der Bevölkerung auf einen seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten alten Friedhof abgeschoben. Dort befindet es sich leider noch heute, obwohl immer wieder gefordert wurde, es würdevoll aufzustellen.
(mehr…)

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