Archiv für Juni 2013

Information about Istanbul riots and football fans unite!

Dear comrades,

As you may know, Istanbul has been on fire since last monday. Since government-supporter media(“assholes” as Kurt Vonnegut said) has been ignoring the riot, it would be so helpful if you spread our word among footbal fans over Europe.

It all started as defending a little park in Taksim called Gezi Parki (they are trying to shopping mall and residence here for big companies). After police and the prime minister Erdogan’s dictatorship-like speech, with all colours of people started a riot in Taksim and then it spread to Kadikoy and other cities.

We are minority but we still have a dream about country.

Good news, all rival football teams’ supporters united and took the leadership with political movements along the riots. VamosBien called all Fenerbahce fans to barricades and thousands of fans came.

We came from barricades for a little rest and we are turning to barricades again soon.

So please spread our word ampng your newtwork using these tags and website:

#occupygezi #direngeziparki
www.occupygezipics.tumblr.com

PS: GOVERNMENT IS CUTTING INTERNET CONNECTION AND SOCIAL MEDIA CHANNELS AROUND TAKSIM. SO IT IS SO IMPORTANT TO USE OUR VOICE AS MEDIA.

United we stand, divided we fall,

Salute from Istanbul,

VamosBien

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Fußball ist Politik und Politik war immer schon Fußball

Die heutige Gestalt der Fankultur in Deutschland wäre nicht denkbar ohne die Vorgänge auf den Stehplatzrängen in den vorangegagenen Jahrzehnten. Politische Tendenzen spielten dabei eine große Rolle. Ein Rückblick auf die politischen Wurzeln der heutigen Fankultur.

»Mittlerweile ist ein Welt- und Feindbild gewachsen, das für alle Mitglieder schon fast verbindlich ist: Erstens »Kanaken raus, ab nach Anatolien«, zweitens wäre die Sache klarzumachen mit Rotfront, der Anarcho- und Hausbesetzerszene;« Und: »Früher, sagen sie, »war Deutschland von den Juden besetzt wie heute von den Türken. Hitler hat damals die Stube reingefegt«.«

Ausschnitte aus einem SPIEGEL-Artikel über den HSV-Fanclub »Die Löwen« aus dem November 1982. Was SPIEGEL-Redakteur Peter Seewald hier beschrieb, hätte ebenso gut eine Schilderung über die damals aktive, von Michael Kühnen gegründete »Aktionsfront Nationaler Sozialisten« (ANS) sein können, denn die Überschneidungen zwischen dieser neonazistischen Organisation und dem Fanclub »Die Löwen« sind vielfach belegt worden. Auch die Aussagen, die Seewald bei einem Treffen mit den »Löwen« dokumentiert hat, sind vornehmlich antisemitisch und rassistisch. Nichtsdestotrotz waren »Die Löwen« in erster Linie ein Fanclub des HSV, dessen Mitglieder ihr politisches Weltbild auch in die Westkurve trugen. »Die Löwen« existieren übrigens bis heute, wenn auch gealtert und mit Mitgliederaustausch. Anfang der 80er Jahre drückten sie dem »Block E« der Westkurve ihren Stempel auf – was durchaus wörtlich zu nehmen ist: Der HSV-Fan Bernd Kroschewski berichtete in einem Interview mit der Zeitschrift »11 Freunde« davon, dass er damals Aufkleber der »Hamburger Liste für Ausländerstop« aus der Westkurve kratzen musste, einer Partei, die 1982 erstmals bei der Hamburger Bürgerschaftswahl antrat, und deren einziges Ziel es war, die Migration nicht-deutscher Menschen nach Hamburg zu stoppen.

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Menschenverachtung muss immer tabu sein

Am 1. Juni haben der Berliner Fußballverband und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg einen gemeinsam entwickelten Leitfaden für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zum Umgang mit Homophobie vorgestellt. Dieser klärt in kurzen und leicht verständlichen Texten über Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit auf und stellt gleichzeitig Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung vor.

Unter der Überschrift „Worüber reden wir überhaupt?“ liefert der Leitfaden zunächst klar verständliche Definitionen der Begriffe „Homophobie“ und „Beleidigung“. Dabei stellen die Autoren beispielsweise klar, dass es sich bei „Homophobie“ um eine „irrationale, weil sachlich unbegründete Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen“ handelt, die sich „in Form von Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung oder sogar Gewalt“ ausdrücken kann.

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Crimark steht unter Rechtsextremismusverdacht

Eine Fangruppierung des 1. FC Union, Crimark, wird im Brandenburger Verfassungsschutz erwähnt und steht unter Rechtsextremismusverdacht. Der Zweitligist erklärt sie nun für unerwünscht.

Die Zaunfahne ist ein Heiligtum für Fußballfans, auch beim Zweitligisten 1. FC Union. Das Transparent der unionnahen Gruppierung Crimark aus Brandenburg soll in der kommenden Spielzeit aber nicht mehr im Stadion An der Alten Försterei hängen. Die Fanbetreuung der Berliner hat sich vor dem letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 12. Mai mit Crimark-Angehörigen getroffen und ihnen mitgeteilt, dass sie als Gruppierung unerwünscht sind – inklusive Fahne.

Einige Mitglieder des losen Zusammenschlusses von rund 20 bis 25 Anhängern stehen unter Rechtsextremismusverdacht. Die Gruppierung wurde im Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg 2012 vom April 2013 erwähnt.

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::: Die Stadt gehört allen! Demo 22.06.2013 :::

Die Stadt gehört allen!

Unter diesem Motto haben zahlreiche Inititativen überall in der BRD zu einer bundeseweiten Aktionswoche Ende Juni aufgerufen. Die Potsdamer Gruppe „Recht auf Stadt“ lädt deshalb am 22.6.2013 um 16:00 Uhrzu einer Auftaktdemo durch die bewegte Potsamer Innenstadt ein.

Gründe zu demonstrieren, gibt es hier mehr als genug…

Die Stadt der Oligarchen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verlangt nach wie vor 1 Mio. Euro Sonderzahlungen von der Stadt, sollen die Parks weiterhin eintrittsfrei bleiben. Während die Stadt Potsdam sich gezwungen sieht,diese Million durch Umlage auf Potdsdamer_Innen aufzubringen, werden wieder einmal öffentliche Gelder, diesmal 400.000 Euro vom Bund, für den Wiederaufbau der Garnisonkirche zur Verfügung gestellt. Die Gestaltung des Stadtzentrums wird mittlerweile ganz und gar dem Willen Hasso Plattners untergeordnet, Baupläne und Demokratie spielen keine Rolle mehr,wenn es nur darum geht, das Stadtzentrum aufzuhübschen. Ja, das Stadtzentrum bleibt öffentlicher Raum – nur eben nicht für alle. Damit steigt auch der Druck, dass die „störende Betonklötze“ am Staudenhof und damit ihre Bewohner_Innen verschwinden.

Diese Skandale sind nur der offensichtlichste Ausdruck dessen, dass die Gestaltung dieser Stadt der Logik von Profit und Herrschaft unterworfen ist. Selbst die bürgerlich-demokratischen Prozeduren,auf die man sich sonst so viel zu Gute hält werden mittlerweile in vorauseilendem Gehorsam umstandslos gekippt, wenn man damit Investoren mit einem Faible fürs Preußische einen Gefallen tun kann.

Die Stadt privatisiert ihren Wohnungsbestand

Attraktiv scheint Potsdam ja zu sein. Die Stadt ist in den letzten 15 Jahren um über 12.000 Wohnungen gewachsen. Diese Entwicklung geht allerdings ausschließlich auf den Zuwachs an private (inkl. Privatvermieteter) Wohnungen zurück. Während die Zahl kommunaler Wohnungen um fast 6.500 (das ist über ein Viertel des Bestands von 1999) zurückging, nahm die Zahl privater Wohnungen um 18.000 (das sind 60%!) zu. Gleichzeitig fällt auf, dass der Wohnungsneubau sich deutlich im Segment der Wohnungen über 90qm konzentriert. Wer in Potsdam also Häuser baut, sind ausschließlich private Wohnungsunternehmen und Speckgürtler_Innen, die sich in den „hochwertigen“ Familienquartieren Eigenheime leisten können. Mittlere und untere Einkommensschichten können sich die 10 €/qm in der Innenstadt nicht leisten. Die traditionelle soziale Wohnungspolitik weicht dem Ausverkauf der Stadt an eine zahlungskräftige Klientel, zu der sich maßgebliche Stadtpolitiker_Innen selbst dazu zählen können.

Das Resultat dieser Prozesse sind dramatisch ansteigende Preise für Neuvermietungen. Aber auch die Wohnkosten für langjährige Mietverträge steigen. Und wer diese Kosten nicht mehr bezahlen kann und keine Möglichkeit findet auszuweichen fliegt raus. In Potsdam wurden in den letzten Jahren jedes Jahr zwischen 150 und 200 Wohnungen zwangsgeräumt. Ungefähr dreimal soviele Wohnungen wurden insgesamt gekündigt, weil die Bewohner_Innen nicht mehr in der Lage waren, die Mieten zu bezahlen.

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::: Stellungnahme zum hooliganistischen Angriff auf befreundete antifaschistische Fußballfans… :::

Das „Filmstadtinferno 99″:

Stellungnahme zum hooliganistischen Angriff auf befreundete antifaschistische Fußballfans im Umfeld des Freundschaftsspiels SV Babelsberg 03 gegen FC United of Manchester am 31.05.2013

Am letzten Wochenende stand mit dem ULTRASH-Festival ein für einen großen Teil der aktiven Fanszene lange herbeigesehnter Pflichttermin ins Haus. Im Vorfeld des Festivals und als Abschluss der Aktionswoche – „8 Tage im Mai“ – gab es zudem am Freitagabend das stimmungsvolle Testspiel einer Traditionsmannschaft von Babelsberg 03 gegen den selbstorganisierten englischen Verein FC United of Manchester zu bewundern.

Wie in jedem Jahr durften wir zum ULTRASH-Festival auch diesmal die unterschiedlichsten Besucher_innen und Gäste begrüßen. Darunter waren in diesem Jahr auch erstmals Mitglieder der Horidos 1000 aus Fürth. Wir freuten uns sehr über das Erscheinen der Fürther_innen, da es uns die Möglichkeit bot, die Vernetzung unter antifaschistischen Fussballfans weiter voranzutreiben und gemeinsam ein Wochenende in entspannter Atmosphäre zu verbringen.
Leider sahen und sehen das nicht alle Menschen in Babelsberg so!

Nachfolgend eine kurze Rekapitulation und Bewertung der Ereignisse vom letzten Freitag:

Nach der herzlichen Begrüßung der Fürther_innen vor dem Stadion platzierten sich selbige ein wenig abseits auf der Haupttribüne, um dort in Ruhe das Spiel zu genießen, bevor gemeinsam mit aktiven Fans aus Babelsberg der Weg zum Festivalgelände im FreiLand gegangen werden sollte.
Bereits kurze Zeit nachdem die Fürther Freund_innen die Plätze auf der Tribüne eingenommen hatten, kam eine kleine Gruppe der hooliganistisch veranlagten Gruppe „Sportlich Elegant“ (SE) auf die Fürther_innen zu und sprach diese an, wo sie herkämen. Die Fürther_innen, sich bei Freund_innen im sicheren Babelsberg wähnend, antworteten wahrheitsgemäß.
Da hinlänglich bekannt ist, dass SE Kontakte nach Nürnberg pflegt und darüber hinaus nicht für ihren pazifistischen Charakter bekannt ist, sprachen wiederum Fans des SV Babelsberg 03 die Gruppe Fürther_innen auf eine eventuell zu erwartende Eskalation an und es wurde gemeinsam entschieden, dass die Fürther Freund_innen zu ihrer Sicherheit nach Abpfiff zu ihren Autos begleitet werden sollten. Das mag übertrieben erscheinen, die Befürchtungen hinsichtlich eines Teils der Babelsberger Fanszene sollten sich jedoch kurze Zeit später als bittere Realität erweisen.

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Hallelujahs all round as FC United have a Karli party

There can’t be many prettier football songs than FC United of Manchester’s anthem “We’re going to build our own ground…”. Set to the tune of the Pogues’ “Dirty Old Town” it is about the search for an identity, the search for home. Now, if you’ll excuse the shimmy to the left, I think this is important. I have had several conversations with friends who can’t stand FCUM. They say that they’re arrogant, and that they have a sense of entitlement that comes from the fact that they think they are the first people to ever found a football club. They say “why don’t they support Bury, or Droylsden? Look at the harm they are doing to other, smaller, clubs”, but, personally, I think this wildly misses the point.

The balding, pissed up blokes, with sopping T-shirts, and steak grease smeared around their chops that were singing “build our own ground…” defiantly in the pissing rain last night outside the Karl Liebknecht Stadion before their friendly against SV Babeslberg didn’t found this club to score hipness points in the lower leagues. They aren’t “building their own ground” necessarily because they are going to change everything in English football for the better, it is not all that altruistic. These were (and mostly still are) Manchester United fans, who became so alienated by the raping and pillaging of their club by outside forces that they no longer had any other choice.

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