„So etwas hat mit Fankultur nichts zu tun“

In einer Stellungnahme beklagt ProFans die zunehmenden Versuche von Neonazis, das Thema Fankultur zu besetzen. Gleichzeitig appelliert das Bündnis auch an Vereine, Verbände und Politik, sich dieses Problems ernsthafter anzunehmen. Wir dokumentieren das Positionspapier auf unserer Seite.

Von ProFans

ProFans beobachtet zunehmende Vereinnahmung des Themenkomplexes Fankultur durch Rechtsextreme

Mit Sorge beobachtet das Bündnis ProFans einen Trend, der sich im Zuge der Sicherheitsdiskussionen entwickelt und mittlerweile intensiviert hat. Es ist schon schlimm genug, dass wieder vermehrt rechte Strukturen in deutschen Fankurven wahrgenommen werden müssen, die sich durch die beinahe ausschließliche öffentliche Fokussierung auf die Themen Ultras, Pyrotechnik und Sicherheit im Stillen prächtig entwickeln konnten. Dazu kommt nun, dass sich in letzter Zeit durch den Hype rund um die Sicherheitsdebatte und die damit einhergehende Beschneidung der Fankultur, auch Rechtsextremisten dieser Problematik annehmen, um auf diese Art und Weise Zulauf zu bekommen. Neonazis haben die „Solidarisierung“ mit den aktiven Fans entdeckt und nutzen das Thema Fankultur nun für ihre Zwecke, um junge Fans zu ködern. Ganz nach dem Motto: „Die da oben sind gegen euch, aber wir sind auf eurer Seite.“

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