Archiv der Kategorie 'Politics'

★ Nur Respekt und Menschenverstand ★

Am 8. Dezember sollte im Bruno-Plache-Stadion das letzte Spiel des SV Babelsberg 03 gegen den 1. FC Lok Leipzig vor der Winterpause stattfinden. Es sollte ein schöner Sonntag werden, ein Tag der Freude und des Zeichens für Respekt und Menschenverstand. Jedoch aus Angst vor Übergriffen durch Nazis wurde für Probstheida von den Sicherheitskräften der Ausnahmezustand ausgerufen und vom gastgebenden Verein in Zusammenarbeit mit dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) jede Äußerung gegen Diskriminierung in und rund um das Stadion verhindert. Die Spielabsage vom Freitag ändert nichts am skandalösen Verhalten der Behörden, des Verbandes und der Vereine. Im folgenden wollen wir, die Nordkurve Babelsberg, uns zu den Beschränkungen und den daraus resultierenden Konsequenzen äußern. (mehr…)

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

★ Blauweißbunt in Leipzig ★

Kein Fußball den Faschisten

Am 8. Dezember spielt der SV Babelsberg 03 im Bruno-Plache-Stadion gegen den 1. FC Lok Leipzig. Es ist der erste Spieltag der Rückrunde in der Regionalliga-Saison 2013 / 2014. An diesem Tag geht es aber um weit mehr als um drei Punkte in der Meisterschaft.

Als der 1. FC Lok Leipzig am 3. August 2013 im Karl-Liebknecht-Stadion zu Gast war, hatten die angereisten Leipziger offensichtlich wenig Interesse daran, ihren Verein zu unterstützen. Mehrere Dutzend stürmten nach ihrer Ankunft den Gästeblock. Beim Einzug huldigten einige in Gesängen den militanten Nazis vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), der Bombenanschläge verübt und mindestens zehn Menschen ermordet hat. Noch vor dem Anpfiff griffen einige Lok-Hooligans den Heimblock an. Während des Spiels skandierte ein nicht unerheblicher Teil der Gästekurve immer wieder anti-antifaschistische, rassistische, antiziganistische, homophobe und sexistische Parolen, die im Schlachtruf „Wir sind Lokisten – Mörder und Faschisten“ kulminierten. Außerdem stürmten einige Gäste den Platz und sorgten für eine Spielunterbrechung. (mehr…)

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

★ 24. NOVEMBER ★ 12 UHR ★ S WESTKREUZ ★

Am folgenden Sonntag spielt der SV Babelsberg 03 „auswärts“ gegen Erna II im Olympiapark. Nach dem Wochenende mit Pokal, Siempre Antifascista Festival oder anderen Freizeitbeschäftigungen geht der Liga-Alltag weiter. Drei Punkte müssen her. Also: ALLE in den Olympiapark!!! Und am Samstag zur Silvio Meier Demo!

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

16.11.2013 Landespokal-Viertelfinale: FC Strausberg – Babelsberg 03

Also der 03Nuller_Innen-Treffpunkt für das Landespokalviertelfinalspiel am kommenden Samstag wird um 10.00 Uhr am Alexander Platz in Fahrtrichtung Strausberg Nord (S5) ganz vorne am S-Bahnsteig sein. Kommt alle und lasst uns gemeinsam unser Team ins Halbfinale singen & feiern & im Anschluss gemeinsam weiter zum großartigen Siempre Antifascista-Festival im SO36 in Berlin Kreuzberg ziehen! Das wird ein Fest!

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

SIEMPRE ANTIFASCISTA 2013: enough is enough

Eine Empfehlung der 03Nuller_Innen für das kommende Wochenende! Und am Samstag davor noch alle gemeinsam zum Landespokalspiel in Strausberg!

SIEMPRE ANTIFASCISTA 2013: enough is enough

Seit 2008 findet das „Siempre Antifascista Festival“ jährlich in Berlin statt. Jedes Jahr bemühen sich alle Beteiligten – ob Organisatoren_innen oder Künstler_innen – aufs Neue darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich das antifaschistische und emanzipatorische Selbstverständnis sowohl im musikalischen Angebot des Festivals als auch in dessen inhaltlicher Ausrichtung spiegeln.

Linke Spassverderber_innen?

Ein antifaschistisches Musikfestival ist kein Marx-Lektürekurs, keine Parallelwelt für Eingeweihte, zu der nur diejenigen Zugang erhalten, welche sich an starre Regeln halten – das „Siempre Antifascista“ ist vor allem ein subkulturelles Event. Seit mehreren Jahren vertritt es nach innen und außen den Anspruch, dass Politik eben nicht dort aufhört, wo die Party anfängt. Die Verbindung zwischen subkultureller Musik und den antifaschistischen Inhalten, die sie transportiert, bekanntmacht und zum Gemeinschaftserlebnis werden lässt, blickt auf eine gewisse Geschichte in vielen Teilen der Welt zurück und hat einen nicht zu unterschätzenden subversiven Gehalt. Bis heute sind subkulturelle Punk-, Hardcore- und Hiphop-Konzerte für junge Menschen ein erster Berührungspunkt mit antifaschistischen und emanzipatorischen Inhalten. Solche Musik-Events bieten eine Basis sein für den Austausch mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Gegenden und können niedrigschwellig für antifaschistische und libertäre Themen sensibilisieren und begeistern. Außerhalb der großen Metropolen sind selbstorganisierte Konzerte und Festivals oftmals die einzigen kulturellen Angebote und ermöglichen mit ihrem unkommerziellen Selbstverständnis die Beteiligung junger Menschen – abseits vom kommerziellen, populären Mainstream.

Weiter

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

10 000 Menschen auf Demo für das Bleiberecht der Refugees


Mehr Infos, Bilder & Videos gibts hier!

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

Gegen das Faustrecht im Fanblock

wichtiges thema. gute analyse. unbedingt lesen!:

Viele Vereine lassen gerade jene Fans alleine, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie stellen

In der Szene der Ultras tobt der Streit um das politische Selbstverständnis. Vor allem jene, die auf Einhaltung von zivilgesellschaftlichen Mindeststandards pochen, werden von Rechts bedroht.

Wie politisch wollen Fußballfans sein? Wie politisch dürfen Fußballfans sein? Zwischen diesen Fragen bewegen sich die größten Herausforderungen der Ultra-Kultur. Leidvoll erfahren mussten das zuletzt junge Duisburger, die der Gruppe »Kohorte« angehören. Sie unterstützen ihren MSV Duisburg wie tausende andere Anhänger. Der Unterschied: Sie positionieren sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie. Doch es gibt Fans, die sehen darin eine unverzeihliche Provokation.

Vor gut einer Woche griffen dreißig Schläger die studentisch geprägte Kohorte an. Die Angreifer waren ebenfalls Fans des MSV Duisburg, doch sie wünschen sich einen »Fußball ohne Politik«. Mit anderen Worten: sie dulden kein zivilgesellschaftliches Engagement, wenn es um ihren Verein geht, ihre Heimat, ihren Lokalpatriotismus. Zu den Angreifern gehörten laut Augenzeugen Hooligans der Gruppe »Division« und befreundete Neonazis aus Dortmund. Die Polizei verhinderte, dass es schwerere Verletzungen gab als einen Rippenanbruch und blutige Lippen.

Weiterlesen

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

„Eine perfide Taktik der rechten Gruppen“

Eine Einschätzung vom Netz gegen Nazis:

In Essen haben Hooligans durch Gewaltandrohung eine Vorführung des Dokumentationsfilms „Blut muss fließen“ verhindert, in Duisburg griffen rechte Hools gemeinsam mit Neonazis eine Ultra-Gruppierung an. Reaktionen.

Von Redaktion fussball-gegen-nazis.de

Am vergangenen Mittwoch waren rund 20 Männer kurz vor Veranstaltungsbeginn in den Räumen des Fanprojekts Essen aufgetaucht. Dort sollte der Film „Blut muss fließen“, eine Dokumentation über die Neonazi-Musikszene, gezeigt werden. Laut WAZ sollen die Störer Infomaterial und Plakate des Bündnisses „Essen stellt sich quer“ zerstört und anschließend damit gedroht haben, wenn der Film gezeigt würde, werde man „mit 30, 40 Leuten“ wiederkommen und „aufräumen“. Das „Argument“ der Störer: Politik habe im Verein nichts zu suchen. Die Veranstalter sagten die Filmvorführung kurzerhand ab, um die anwesenden Besucher zu schützen.

Die öffentlichen Reaktionen folgten prompt und waren deutlich. So spricht „Rot-Weiss Essen“ in einer Stellungnahme von „rechten Drohgebärden“ und schreibt: „Wir distanzieren uns mit aller Deutlichkeit und ohne Wenn und Aber von den Aktionen solcher Personen. Weder die Androhung von Gewalt noch die Unterdrückung von freier Meinungsäußerung sind mit den Werten des Vereins vereinbar“. Und weiter: „Gegen Diskriminierung und menschenverachtende Weltanschauungen einzustehen ist eine Aufgabe, die nicht am Stadiontor endet. Wir werden hier mit allen relevanten Gruppen gemeinsam agieren und entschieden gegen solche Tendenzen vorgehen.“

Weiterlesen

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

4.10.2013 SO36/Berlin: 100 Ausgaben Antifaschistisches Infoblatt! U.a. Konzert mit Feine Sahne Fischfilet!

Das AIB wird 100! Naja, fast: es gibt uns seit 26Jahren und wir freuen uns darauf mit euch gemeinsam das Erscheinen der 100.Ausgabe zu feiern. Wir beginnen den Abend mit Live-Musik von Waving the Guns, Yok und Feine Sahne Fischfilet, danach Party mit Olf& Uwe Erwin sowie Von Raben an den Plattentellern!

Beachtet bei der Abendplanung bitte, dass das Konzert und die Party organisatorisch getrennt stattfinden. Es gibt aber Kombitickets! Grund hierfür sind Jugendschutzvorschriften, wir möchten so auch unseren jüngeren Leser_Innen die Möglichkeit bieten an dem Konzert teilzunehmen.

Ladet euch all eure Freund_Innen ein und teilt unsere Veranstaltung!

Wir sehen uns im SO36!

Quelle

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us

Antirassistische Demo am 3. Oktober in Berlin-Hellersdorf

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus

Seit im Juni bekannt wurde, dass in Berlin-Hellersdorf eine Notunterkunft für Geflüchtete entstehen soll, ist der Ortsteil zu einem bekannten Beispiel für die rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete geworden. Die Hetze einer rassistischen Bürgerinitiative stieß auf breiten Zuspruch von Anwohner_innen. Organisierte Neonazis veranstalteten zahlreiche Kundgebungen und Propagandaaktionen. Etliche Anwohner_innen schufen durch rassistische Kommentare und sogar Hitlergrüße ein Klima, in dem sich die Nazis wohlfühlen können. Doch vor Ort zeigt sich auch Protest gegen dieses rassistische Stimmung. Viele Menschen protestierten gegen die Nazi-Kundgebungen, gaben Sachspenden und boten vielfältige Unterstützung an. Für den 3. Oktober rufen wir zu einer breit getragenen antirassistischen Demonstration in Hellersdorf auf, um uns mit den Geflüchteten solidarisch zu zeigen. Zeigen wir gemeinsam, dass in Berlin kein Platz für Rassismus ist!

Weiter

Teilen - Gefällt mir:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • del.icio.us