Archiv der Kategorie 'Politics'

2.10.2013 Celle79/Cottbus: RASH-Solinighter

Am 02.10. wollen wir zusammen mit euch eine Soli-Party feiern. Los geht es um 21:00 Uhr in der Zelle 79. Tolle Musik, leckere Getränke und eine angenehme Atmosphäre werden euch an diesem Abend erwarten. Ska, Rocksteady, Soul, Trash und Oldschool Hip Hop werden uns von den Plattentellern um die Ohren gehauen. Ein Cocktail-Stand lädt zum gemütlichen Miteinander ein und auch Info-Material, um sich über unsere Arbeit zu informieren, wird für euch bereit liegen.

Staatliche Repression in Form von willkürlichen Polizeikontrollen, über fadenscheinige Prozesse bis hin zu Knastaufenthalten ist leider immer noch Realität in antifaschistischer Arbeit. Um die Betroffenen nicht alleine zu lassen, wollen wir alle zusammen feiern. Dem System von Unterdrückung und Isolation des Staates setzen wir somit ganz praktisch das Prinzip der Solidarität entgegen. Da dafür leider auch Geld benötigt wird, gehen die Einnahmen dieser Party direkt an die Unterstützung von Betroffenen staatlicher Repression, um Prozesskosten decken zu können.

--RASH SB und Rote Hilfe Cottbus--

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2.-5.10.2013 Berlin: Soli für den Antira-Protest in Hellersdorf und das Refugeecamp am Oranienplatz.


Mehr Infos

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Shice auf die Szene – 23.10.2013 im Karli


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Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Unsere Freund_Innen von Amaranto schreiben über den Mord an Pavlos in der aktuellen Ultra Unfug-Ausgabe folgendes:

In der aktuellen Ausgabe des Ultra Unfug (#190) wurde ein Text von uns zum Mord von Pavlos Fyssas veröffentlicht. Außerdem gab es mehrere Tapeten, die an ihn erinnerten und Solidarität mit den Antifaschist*innen in Griechenland zum Ausdruck brachten. Hier der Text:

Eigentlich wollte ich ja was über die erfolgreichen Spiele befreundeter oder symphatischer Vereine am vergangenen Wochenende schreiben. Aber die Freude is’ mir heute, am Mittwoch, im Hals stecken geblieben. In Piräus, wo ich vor gar nicht so langer Zeit für’n paar Minuten Abkühlung im Mittelmeer gefunden habe, wurde der 34-jährige Antifaschist, Antarsya Aktivist und Musiker Pavlos Fyssas aka Killah P ermordet. Pavlos war mit seiner Freundin und einem anderen Paar unterwegs als er auf eine Gruppe von circa 20 Nazis traf. Sie jagten die vier durch Stadt. Dann stellten sich zehn weitere Nazis der faschistischen Partei Chrysi Avgi (Goldene Mörgenröte) ihnen in den Weg und umzingelten die Flüchtenden. Ein faschistischer Funktionär stach zweimal auf Pavlos ein.

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Forza il buonsenso! Kein Fußball den Nazis!

Am vergangenen Freitag spielte Eintracht Braunschweig in Mönchengladbach. Die Gruppe Ultras Braunschweig wollte zusammen mit den anderen Gästefans im Stehplatzblock ihr Team unterstützen. Es kam jedoch zu massiven Übergriffen, wie in einer Erklärung der Ultras Braunschweig und bei Transparent zu lesen ist.

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Alles unpolitisch oder was?

In der vergangenen und auch in der aktuellen Saison verirrten sich auch in die Heimsektoren des Karl Liebknecht Stadion immer wieder organsierte Nazis, rechtsoffenen Hooligans sowie Menschen, die der sogenannten Grauzone zu zu ordnen sind. Auch in der Nordkurve war und ist Merch von rechtsoffenen oder Grauzonen Bands zu sehen. Ob ein Zusammenhang zwischen der zunehmend ungenierten Anwesenheit von Nazis und der vor allem an Spieltagen lange in der Kurve ignorierten Thematik Grauzone besteht, ist nicht ganz klar. Sicher ist aber, daß der diskriminierungsfreie Ort Nordkurve durch diese Entwicklung massiv gefährdet ist. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, wurde am vergangenen Samstag folgender Text verteilt.

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Gemeinsam gegen Diskriminierung im Fußball


Schon lange engagiert sich der SV Babelsberg 03 gegen Diskriminierung und für Respekt, Toleranz und Fairness. Nun stellt der Verein fussball-gegen-nazis.de eine Bande in seinem Stadion zur Verfügung.

Von SV Babelsberg 03 und fussball-gegen-nazis.de

Leider musste Babelsberg 03 am Rande eines Heimspiels erst kürzlich selbst erfahren, dass Probleme wie Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie in unseren Stadien immer noch an der Tagesordnung sind. Babelsberg 03 engagiert sich bekanntlich gegen jede Art der Diskriminierung und setzt sich für Respekt, Toleranz und Fairness ein.

Die Amadeu Antonio Stiftung hat es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die demokratische Zivilgesellschaft zu stärken und sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu wenden. Eine der zahlreichen Initiativen der Amadeu Antonio Stiftung ist die Plattform „fussball-gegen-nazis.de“.

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„Der stete Tropfen höhlt den Stein!“

Alles gute zum 20. Geburtstag BAFF!:

1993 gründete sich mit dem »Bündnis antifaschistischer Fußballfans«, kurz BAFF, eine der ersten Fan-Organisationen in Deutschland. In diesem Sommer feierte BAFF 20-jähriges Jubiläum. Grund genug für uns zurückzublicken auf zwei Jahrzehnte Einsatz für lebendige und bunte Fankurven. Dafür trafen wir uns in Offenbach mit Antje Hagel, die als langjähriges BAFF-Mitglied einiges zu erzählen hatte über die etwas andere Fan-Organisation. Ein Gespräch über Punks, Partys und Protest.

Transparent Magazin: 20 Jahre KOS, 20 Jahre BAFF – 1993 gründeten sich zwei Organisationen, die sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise für eine bessere Stadionatmosphäre einsetzten. Wie muss man sich die Stadionrealität von damals vorstellen, die zur Gründung führte?

Antje Hagel: Ich bin selbst erst 1993 zum Fußball gekommen, also recht spät. Die Stadien waren damals nicht gerade schön, teilweise marode. Die Zeit, die ich da erlebte, war immer noch geprägt vom Hooliganismus. Es gab alle möglichen Formen von Gewalt innerhalb und außerhalb des Stadions. Zudem war das Stadion geprägt von einem latenten und offenen Rassismus und Antisemitismus – es war die Zeit, als vermehrt schwarze Spieler aus dem Ausland in die deutschen Ligen kamen. Affenlaute oder Ähnliches gehörten zur Normalität. Nicht nur bei Europa- und Weltmeisterschaften kam es immer wieder zu Überfällen und Angriffen auf Migranten durch rechte Fußballfans. Gleichzeitig kamen die Leute aus den sozialen Bewegungen Ende der 80er-Jahre verstärkt ins Stadion, nachdem sie oftmals lange Zeit eine Kurvenauszeit genommen hatten oder viele Vorbehalte gegen die dort vorherrschende Fankultur hatten.

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Fußball ist Fußball und Politik ist Politik?

Diese Forderung hört man öfters, besonders aber wenn es um linkspolitische Fanszenen geht. Niemand schreit dies laut, wenn Inferno Cottbus Transparente mit rechten Inhalten zeigt oder die NS Boys aus Chemnitz ihren Hitlerjungen präsentieren. Meist geht die Forderung einher mit der Diskreditierung von linken, antifaschistischen und antirassistischen Positionen innerhalb einer Fanszene. Beispiele gibt es zuhauf, die populärsten und aktuellsten dürften Aachen und Braunschweig sein. Doch was ist die Motivation dieser Formel, welche sich auf einen Liedtext einer rechten Band beruft?
Was unter Politik im Stadion verstanden wird, ist eine Interpretationsfrage. Der eine meint damit fanpolitische Themen, wie Eintritts-/Getränkepreise, Anstoßzeiten, Kommerzialisierung und Sicherheitspolitik. Dabei werden Themen wie Antirassismus und Aktivismus gegen Neonazis ausgeklammert, da diese mit dem Fußball nichts zu tun hätten. Wenn Fans sich engagieren gegen Ausgrenzung aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung, dann werden sie aufgrund der Politik, die sie ins Stadion tragen, angefeindet. Doch selbst der 1. FC Lok Leipzig, dessen Fanszene als rechtspolitisch eingestuft wird, erkennt, dass „gewalttätige Auseinandersetzungen und rechtsextremes Gedankengut […] gesellschaftliche Probleme [sind, deren] Auswüchse sich mitunter auch beim Fußball bemerkbar machen.“

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Aktionen rund um das Halberstadt-Heimspiel

Zum heutigen Heimspiel wird es diverse Aktionen rund um das Thema Grauzone und Rechtsoffenheit geben. Unter anderem wird im Stadionheft ein Info-Text veröffentlicht und in der Nordkurve der folgende Aufruf verteilt:

Hallo liebe Nordkurve,

mit diesem Text, der gleichzeitig als Einladung verstanden werden kann, wenden wir uns als ein Teil der Nordkurve an Euch im Allgemeinen und an Dich im Speziellen.

Sicherlich ist es auch Deiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, dass es in den letzten Monaten verstärkt Debatten innerhalb und außerhalb der Kurve gab, in denen über die Problematik rechtsoffener Bands diskutiert wurde. Leider blieben nicht alle Auseinandersetzungen auf einer verbalen Ebene. Nach dem Sankt-Pauli-Spiel kam es zu einem handgreiflichen Konflikt. Dazu wollen wir es nicht wieder kommen lassen und versuchen nun, Mittel und Wege zu finden, wie wir einen vernünftigen Umgang und eine Diskussionskultur zu den Thematiken der Rechtsoffenheit und der Grauzone schaffen können.

Die Vergangenheit hat uns zwei Dinge bewiesen:

Das Interesse am Thema ist in weiten Teilen der Kurve vorhanden. Eine erste Informationsveranstaltung zur „subkulturellen Farbenlehre“, die der Fanbeirat mit dem apabiz organisierte, fand großen Zuspruch.
Um für das Thema zu sensibilisieren, muss eine Form der Aufklärungsarbeit gefunden werden, bei welcher sich Leute nicht vor den Kopf gestoßen sondern mitgenommen fühlen.

Aus diesen Gründen ist es uns enorm wichtig, dass der Prozess des Umganges mit der Thematik von weiten Teilen der Nordkurve mitdiskutiert und mitgetragen wird. Dabei spielt es in erster Linie keine Rolle, ob ihr damit schon konfrontiert wurdet oder erstmalig damit in Berührung kommt.

Fakt ist, dass es nahezu an jedem Spieltag der Fall ist, dass sich in der Nordkurve Bekleidungsstücke von rechtsoffenen Bands wiederfinden. Diese Bands agieren in einem Spektrum, in welchem es zu personellen und inhaltlichen Überschneidungen zu bspw. rassistischem, sexistischem und nationalistischem Gedankengut und Strukturen kommt. Es sollte klar sein, dass eine Tolerierung dessen für eine Kurve, die sich als weltoffen und progressiv versteht, unmöglich ist. Dies hat die Nordkurve immer wieder auch öffentlichkeitswirksam bewiesen und es besteht ein ungeschriebener Konsens.

Gerade in Bezug auf die „Grauzone“ ist die Sache dann aber doch nicht ganz so klar und es gibt einen großen Interpretationsspielraum, da die Musikbranche bekanntlich riesig und kaum überschaubar ist. So finden sich in nahezu allen Richtungen (vom Hardcore über Rock bis hin zum HipHop) auch rechte Strukturen, denen es entschieden entgegen zu treten gilt. Insbesondere im großen, unpolitischen Gemenge von Bands gibt es daher auch viele, bei denen die politische Ausrichtung anderer (auch befreundeter) Bands keine so große Rolle spielt. Die Folge ist eine rechte Unterwanderung von Subkulturen. Aber: Wo fängt sie an? Schützt schlichte Unwissenheit vor Konsequenzen? Setzen sich die Leute, die Merchandise einer rechtsoffenen Band tragen damit auseinander? Finden Reaktionen nach dem Konfrontieren mit der Thematik statt oder wird es einfach nur als Antifa-Gequatsche abgetan?

All diese Fragen wollen wir gemeinsam mit DIR bearbeiten, um Lösungen zu finden, wie wir zukünftig in der Nordkurve damit umgehen, wenn Menschen mit entsprechenden Kleidungsstücken auftauchen.

Scheue dich also nicht und komm’ zu unserer ersten Diskussionsrunde in den Fanladen. Diese findet am 05.09.2013 um 19 Uhr statt!

In einem ergebnisoffenen Prozess ist deine Meinung gefragt. Nur wenn wir es schaffen, jetzt den Stein ins Rollen zu bringen und alle Leute mit ins Boot nehmen, können wir zukünftig verhindern, dass es zu Unstimmigkeiten innerhalb der Kurve kommt, da dies ein Versuch einer gemeinsam abgestimmten Vorgehensweise ist.

Darüber hinaus wollen wir auch die breite Masse im Stadion für das Thema sensibilisieren, weshalb in den nächsten Stadionheften (heute gegen Halberstadt und gegen Jena) Texte zu den Themen Grauzone und den in der breiten Gesellschaft akzeptierten Bands „Böhse Onkelz“ und „Frei.Wild“ erscheinen.

Weiterhin soll es auch weitere Informationsveranstaltungen zum Thema geben. Eine erste plant der Fanbeirat gerade zum Thema „Grauzone im HipHop“.

Wir freuen uns auf eine diskussionsfreudige und ergebnisorientierte Zukunft =)

Und hier findet Ihr den Text zum Thema Grauzone, welcher im heutigen Stadionheft abgedruckt sein wird: Reclaim subculture – reclaim politics!

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