Archiv der Kategorie 'Repression'

OMON überfällt Partizan-MTZ Fans

Am folgenden Samstag, am 4. Mai 2013, beginnt die neue Saison der 2. Belorussischen Liga. Das erste mal wird auch ein selbstverwalteter Klub mit dabei sein. Partizan Minsk präsentiert sich nur ein Jahr nach der Wiedergründung durch die Fans landesweit am ersten Spieltag zu Hause gegen das Team von FK Neman (Mosty). Hinzu kommt, daß mit den Minsker Traktorenwerken ein starker Kooperationspartner gewonnen werden konnte. Sichtbar wird diese Zusammenarbeit auch im Namen des Klubs sein. Denn der selbstorganisierte Verein tritt als Partizan-MTZ in der neuen Saison an. Es läuft also eigentlich ganz gut. Es gibt neue Partner, eine neue Liga wartet und auch die Fans blicken enthusiastisch in die Zukunft. Wenn da nicht die uniformierten Hooligans von der Mobilen Sondereinheit wären, die paramilitärisch organisieren OMON-Beamt*innen.

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“All in” the whole week. Partizan Minsk on Tour – Reisebericht.

Im letzten Basch, der Nummer dreißig des Ultrà Sankt Pauli Fanzine, gab es neben sehr interessanten anderen Texten auch einen Bericht über die Partizan Minsk Tour. Da ihn einer der Organisator*innen geschrieben hat, der auch noch die ganze Tour mitgefahren ist, lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Und Danke, daß wir den Text veröffentlichen dürfen. Los geht’s.

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Weitere Berichte: Дружба! Freundschaft!

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21.4.2013 Astra Stube/Berlin: Verrückt nach Fußball-Englische Fans im Abseits

ein Film von Marc Quambusch.

„England – Mutterland des Fußballs. Hier wurden im 19. Jahrhundert die Regeln des Fußballs erfunden und in den frühen 60ern die ersten Fangesänge angestimmt. Die erste englische Liga ist der Traum der meisten Fußballer und wird in fast alle Länder weltweit übertragen. Zig 100 Millionen Menschen auf dem Globus sind Fan eines englischen Vereins. Also alles prima im gelobten Land des Fußballs? Mitnichten. Denn die Opfer dieser intensiven kommerziellen Entwicklung sind die englischen Fans. Die Kartenpreise steigen seit Abschaffung der Stehplätze stetig an und der Fußball findet für viele -vor allem jüngere – englische Fans nur noch im Pub statt.

Stimmgewaltige Fans in reinen Fußballstadien. Für viele Fußballfans war England lange Zeit ein beliebtes Reiseziel, nicht nur bei Groundhoppern. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Zwar ist der englische Fußball weltweit beachtet, Mannschaften wie Manchester United haben Fans rund um den Globus, aber die Entwicklung hat seine Schattenseite. Nach der Sheffield Katastrophe und der Abschaffung der Stehplätze steigen die Kartenpreise massiv an und die Clubs sind längst in der Hand von reichen Scheichs und Ölmultis.“

Nach dem Film gibt es eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Marc Quambusch dem Hauptprotagonisten und Groundhopper Jan-Henrik Gruszecki und Jakob Sweetman vom NO DICE Magazine.Weitere Gäste sind in Vorbereitung.
Hammer Doku sage ich. Alle hin da.

Quelle

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19.4.2013 HausZwei/Potsdam: Punk in der DDR: Leben zwischen Rebellion und Repression


Datum: 19. April 2013
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: hauszwei aufm Freiland
Kategorien: Entspanntes, Infoveranstaltung

Vortrag von Geralf P. mit anschließendem DDR Punkrocktresen
offen ab 19 Uhr…. Vortrag circa 20 Uhr

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::: Stellungnahme: Für einen Fußball ohne Rassismus! :::

Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor dem Spiel
1. FC Union Berlin und FC Sankt Pauli

Am 15. März 2013 besuchten Fans des weissrussischen Vereins Partizan Minsk das Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem FC Sankt Pauli in der Alten Försterei. Es war der erste Abend einer deutschlandweiten Freundschafts- und Solidaritätstour für Partizan Minsk, die von Fangruppen aus Berlin, Hamburg, Babelsberg und Leipzig organisiert wurde. Nur wenige Stunden zuvor sind die Gäste aus der weissrussischen Hauptstadt in Berlin eingetroffen. Union Berlin stellte freundlicherweise den Gästen aus Minsk ein beträchtliches Kontingent Freitickets zur Verfügung, um den Fans mit dem Besuch eines Spitzenspiels der 2. Bundesliga einen schönen Auftakt zu ermöglichen. Die Freude sowohl bei uns als auch bei den Gästen war groß. Schließlich wollten wir gemeinsam vor einer beeindruckenden Kulisse einen schönen Fußballabend verbringen. Doch es kam anders.

Auf dem Weg zum Stadion unterhielten sich die BerlinerInnen freundlich mit den Gästen aus Hamburg und aus Minsk. Eine Fan-Trennung oder Begleitung der Fan-Gruppen durch SicherheitsbeamtInnen fand bis zur Ankunft am S-Bahnhof Köpenick nicht statt und war auch nicht notwendig. Die Gäste waren aufgrund der entspannten Stimmung und trotz der langen Anreise voller Vorfreude auf das bevorstehende Stadionerlebnis. Dies änderte sich erst, als die Gäste und einige OrganisatorInnen der Freundschafts- und Solidaritätstour in der Nähe des Stadions Alte Försterei ankamen.
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Guten Morgan, schlafende Hunde

Das „Lichterkarussell“ meint zum geplanten Wunderkerzen-Verbot durch den DFB:

Wunderkerzen sollen, wenn es nach DFB, Feuerwehr und Polizei geht am Millerntor nie wieder zu sehen sein. Der FC St. Pauli gab heute eine entsprechende Mitteilung auf seiner Homepage heraus, nach der Fans beim nächsten Heimspiel auf Wunderkerzen verzichten sollten. Man stehe unter Beobachtung. Jetzt gibt es Grund zur Annahme, der Sponsor, der bei diesem Spiel Knicklichter verteilen will, könnte auf andere Art mit dem plötzlichen Verbot zu tun haben, als manch ein Gedanke vermuten ließ.

Leuchtmittel waren immer beliebt im Stadion. Ob nun das gute, alte bengalische Licht oder die klassische Wunderkerze – mit all dem kann man herrliche Effekte erzeugen. Das geht auch mit Feuerzeugen, wie Konzerte von Take That und anderen beweisen, oder neuerdings mit Handydisplays oder Kamerablitzen. Am meisten Charme haben nach wie vor Fackel und Kerze. Der DFB stuft jene jedoch als Pyrotechnik ein, womit sie verboten sind. Zwar sind handelsübliche Wunderkerzen als Feuerwerk der Klasse I eingestuft und dürfen damit von Personen ab 3 Jahren benutzt werden, weiß Wikipedia, doch der DFB Irrsinn braucht solch Klassifizierung nicht, so lange er im Namen der Sicherheit verbieten kann.

Mehr
Stellungnahme des Fanclubsprecherrates zum Wunderkerzenverbot
Sicherheitswahn: DFB kriminalisiert Wunderkerzen

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3.4.2013 HausZwei/Potsdam: Der Kampf in den Kurven » Das Recht des Stärkeren? [Vortrag]

3.4.2013 HausZwei/Freiland um 19.00 Uhr:

Immer häufiger geraten Ultras und Hooligans des gleichen Vereins aneinander. Die Konfliktfelder sind dabei von Ort zu Ort unterschiedlich. Hooligans können immer noch großen Einfluss erzeugen, wenn es um die Meinungshoheit in Fankurven geht und drängten in den vergangenen Jahren gar ganze Ultragruppen aus den eigenen Fankurven. Oft wird diesen Konflikten mit der Lösung einer übergreifenden „Szene“ begegnet, in der Ultras und Hooligans gemeinsam agieren und es oft zu Überschneidungen kommt. Ultraszenen die daran kein Interesse haben, haben jedoch immer öfter mit großen Problemen zu kämpfen.

Der Transparent-Redakteur Peter Römer greift diese Problematiken in seinem Vortrag auf und verdeutlicht die Problematiken an einigen ausgewählten Beispielen, geht dabei aber auch der Frage nach, inwiefern übergreifende Absprachen von Hooligans zu den aktuellen Konflikten geführt haben.

Organisiert vom Filmststadt Inferno 1999.

Flyer folgt!

Quelle

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Green Brigade unter Beschuss

Green Brigade unter Beschuss

Wenig gastfreundlich wurden die Mitglieder der Ultra-Gruppierung „Green Brigade“ am Samstag, den 16. Februar 2013, zum Heimspiel gegen Dundee United im eigenen Stadion empfangen.

Nachdem sie schon im Vorfeld des Spiels unter strengster Polizeibeobachtung standen, sahen sie sich im Celtic Park einem großen Aufgebot an Polizei und Ordnern gegenüber. Dabei hatten nicht einmal alle Green Brigade-Mitglieder das Glück ins Stadion zu gelangen: Den Dauerkarten mehrerer Ultras wurde ohne vorherige Benachrichtigung ihre Gültigkeit entzogen. Weitere wurden nach Passieren des Eingangs darüber aufgeklärt, dass gegen sie ein Stadionverbot verhängt wurde. Gründe für die zahlreichen neuen Stadionverbote, ebenso wie für die Personalienfeststellungen, die der Rest der Gruppe über sich ergehen lassen musste, konnten auf Nachfrage nicht genannt werden. Als durch Ordner des Vereins nun auch noch mitgeteilt wurde, dass Polizeibeamte mit einer Liste, die Namen und Fotos von vermeintlichen Ultras enthielt, auf der Tribüne warteten, entschied man sich endgültig, zum Schutz der eigenen Mitglieder das Stadion zu verlassen.
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Kommt nach vorne: Soligala

Am 11.02 wird es im Festsaal Kreuzberg eine Infoveranstaltung mit anschließender Soligala geben. Auf der Infoveranstaltung um 19 Uhr wird über das Urteil gegen Tim informiert und zum aktuellen Stand der Mobilisierung in Dresden berichtet werden.
Ab 20 Uhr wird es dann eine Soligala für Tim geben. Euch erwarten Tombola mit tollen Preisen, Musik, Filme und die Möglichkeit Solidarität zu zeigen.

Es wird auch Buskarten nach Dresden am 13.Februar geben, um an dem Mahngang Täterspuren und den Anti-Nazi-Blockaden teilzunehmen. Die Karten sind auch im Red Stuff, Waldemarstr 110 erhältlich.

Infoveranstaltung & Soligala

Mo. 11.02.13 | 19 Uhr | Festsaal Kreuzberg | U-Bf Kottbusser Tor

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»Die Menschen sterben hier nicht wegen Fußball«

Lesenswerter Artikel im Fußballmagazin „11 Freunde“ zur Situation in Ägypten:

Nach den 21 Todesurteilen für die mutmaßlichen Drahtzieher der Stadionkatastrophe von Port Said ist die Gewalt auf den Straßen Ägyptens erneut eskaliert. Mit Karim Adel von der al Ahly Kairo-Ultra-Gruppierung »Ahlawy« nimmt erstmals einer der führenden Ultras des Landes Stellung zu der Katastrophe von Port Said und ihren Folgen.

Karim Adel ist Anführer der mehrere tausend Mann starken Ultra-Gruppierung »Ahlawy« des ägyptischen Klubs al Ahly Kairo, einem der erfolgreichsten Vereine Afrikas. Er war dabei, als Ultras die Revolution auf dem Tahrir-Platz anführten und im Stadion von Port Said 74 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben kamen. Knapp ein Jahr nach der Stadionkatastrophe hat die ägyptische Regierung nun 21 mutmaßliche Drahtzieher der Massenpanik zum Tode verurteilt. Die selbst für ägyptische Verhältnisse drastischen Urteile haben erneut für gewalttätige Straßenschlachten gesorgt. Mit Karim Adel (auf dem Foto in der Mitte) nimmt erstmals einer der führenden ägyptischen Ultras Stellung zu der neuen Gewalt und der blutigen Fehde zwischen Politik und Fußballfans.

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