Archiv der Kategorie 'Subkultur'

16.11.2013 Landespokal-Viertelfinale: FC Strausberg – Babelsberg 03

Also der 03Nuller_Innen-Treffpunkt für das Landespokalviertelfinalspiel am kommenden Samstag wird um 10.00 Uhr am Alexander Platz in Fahrtrichtung Strausberg Nord (S5) ganz vorne am S-Bahnsteig sein. Kommt alle und lasst uns gemeinsam unser Team ins Halbfinale singen & feiern & im Anschluss gemeinsam weiter zum großartigen Siempre Antifascista-Festival im SO36 in Berlin Kreuzberg ziehen! Das wird ein Fest!

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SIEMPRE ANTIFASCISTA 2013: enough is enough

Eine Empfehlung der 03Nuller_Innen für das kommende Wochenende! Und am Samstag davor noch alle gemeinsam zum Landespokalspiel in Strausberg!

SIEMPRE ANTIFASCISTA 2013: enough is enough

Seit 2008 findet das „Siempre Antifascista Festival“ jährlich in Berlin statt. Jedes Jahr bemühen sich alle Beteiligten – ob Organisatoren_innen oder Künstler_innen – aufs Neue darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich das antifaschistische und emanzipatorische Selbstverständnis sowohl im musikalischen Angebot des Festivals als auch in dessen inhaltlicher Ausrichtung spiegeln.

Linke Spassverderber_innen?

Ein antifaschistisches Musikfestival ist kein Marx-Lektürekurs, keine Parallelwelt für Eingeweihte, zu der nur diejenigen Zugang erhalten, welche sich an starre Regeln halten – das „Siempre Antifascista“ ist vor allem ein subkulturelles Event. Seit mehreren Jahren vertritt es nach innen und außen den Anspruch, dass Politik eben nicht dort aufhört, wo die Party anfängt. Die Verbindung zwischen subkultureller Musik und den antifaschistischen Inhalten, die sie transportiert, bekanntmacht und zum Gemeinschaftserlebnis werden lässt, blickt auf eine gewisse Geschichte in vielen Teilen der Welt zurück und hat einen nicht zu unterschätzenden subversiven Gehalt. Bis heute sind subkulturelle Punk-, Hardcore- und Hiphop-Konzerte für junge Menschen ein erster Berührungspunkt mit antifaschistischen und emanzipatorischen Inhalten. Solche Musik-Events bieten eine Basis sein für den Austausch mit Gleichgesinnten aus verschiedenen Gegenden und können niedrigschwellig für antifaschistische und libertäre Themen sensibilisieren und begeistern. Außerhalb der großen Metropolen sind selbstorganisierte Konzerte und Festivals oftmals die einzigen kulturellen Angebote und ermöglichen mit ihrem unkommerziellen Selbstverständnis die Beteiligung junger Menschen – abseits vom kommerziellen, populären Mainstream.

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1.11.2013 Panzerknacker/Berlin: Can´t stand British Music!

Und kommenden Freitag nach unserem 03Nuller_innen-Heimspiel bei Viktoria 1889 Berlin erstmal alle zum weiterfeiern in den Panzerknacker in Friedrichshain!

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4.10.2013 SO36/Berlin: 100 Ausgaben Antifaschistisches Infoblatt! U.a. Konzert mit Feine Sahne Fischfilet!

Das AIB wird 100! Naja, fast: es gibt uns seit 26Jahren und wir freuen uns darauf mit euch gemeinsam das Erscheinen der 100.Ausgabe zu feiern. Wir beginnen den Abend mit Live-Musik von Waving the Guns, Yok und Feine Sahne Fischfilet, danach Party mit Olf& Uwe Erwin sowie Von Raben an den Plattentellern!

Beachtet bei der Abendplanung bitte, dass das Konzert und die Party organisatorisch getrennt stattfinden. Es gibt aber Kombitickets! Grund hierfür sind Jugendschutzvorschriften, wir möchten so auch unseren jüngeren Leser_Innen die Möglichkeit bieten an dem Konzert teilzunehmen.

Ladet euch all eure Freund_Innen ein und teilt unsere Veranstaltung!

Wir sehen uns im SO36!

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2.10.2013 Celle79/Cottbus: RASH-Solinighter

Am 02.10. wollen wir zusammen mit euch eine Soli-Party feiern. Los geht es um 21:00 Uhr in der Zelle 79. Tolle Musik, leckere Getränke und eine angenehme Atmosphäre werden euch an diesem Abend erwarten. Ska, Rocksteady, Soul, Trash und Oldschool Hip Hop werden uns von den Plattentellern um die Ohren gehauen. Ein Cocktail-Stand lädt zum gemütlichen Miteinander ein und auch Info-Material, um sich über unsere Arbeit zu informieren, wird für euch bereit liegen.

Staatliche Repression in Form von willkürlichen Polizeikontrollen, über fadenscheinige Prozesse bis hin zu Knastaufenthalten ist leider immer noch Realität in antifaschistischer Arbeit. Um die Betroffenen nicht alleine zu lassen, wollen wir alle zusammen feiern. Dem System von Unterdrückung und Isolation des Staates setzen wir somit ganz praktisch das Prinzip der Solidarität entgegen. Da dafür leider auch Geld benötigt wird, gehen die Einnahmen dieser Party direkt an die Unterstützung von Betroffenen staatlicher Repression, um Prozesskosten decken zu können.

--RASH SB und Rote Hilfe Cottbus--

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Shice auf die Szene – 23.10.2013 im Karli


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Alles unpolitisch oder was?

In der vergangenen und auch in der aktuellen Saison verirrten sich auch in die Heimsektoren des Karl Liebknecht Stadion immer wieder organsierte Nazis, rechtsoffenen Hooligans sowie Menschen, die der sogenannten Grauzone zu zu ordnen sind. Auch in der Nordkurve war und ist Merch von rechtsoffenen oder Grauzonen Bands zu sehen. Ob ein Zusammenhang zwischen der zunehmend ungenierten Anwesenheit von Nazis und der vor allem an Spieltagen lange in der Kurve ignorierten Thematik Grauzone besteht, ist nicht ganz klar. Sicher ist aber, daß der diskriminierungsfreie Ort Nordkurve durch diese Entwicklung massiv gefährdet ist. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, wurde am vergangenen Samstag folgender Text verteilt.

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„Der stete Tropfen höhlt den Stein!“

Alles gute zum 20. Geburtstag BAFF!:

1993 gründete sich mit dem »Bündnis antifaschistischer Fußballfans«, kurz BAFF, eine der ersten Fan-Organisationen in Deutschland. In diesem Sommer feierte BAFF 20-jähriges Jubiläum. Grund genug für uns zurückzublicken auf zwei Jahrzehnte Einsatz für lebendige und bunte Fankurven. Dafür trafen wir uns in Offenbach mit Antje Hagel, die als langjähriges BAFF-Mitglied einiges zu erzählen hatte über die etwas andere Fan-Organisation. Ein Gespräch über Punks, Partys und Protest.

Transparent Magazin: 20 Jahre KOS, 20 Jahre BAFF – 1993 gründeten sich zwei Organisationen, die sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise für eine bessere Stadionatmosphäre einsetzten. Wie muss man sich die Stadionrealität von damals vorstellen, die zur Gründung führte?

Antje Hagel: Ich bin selbst erst 1993 zum Fußball gekommen, also recht spät. Die Stadien waren damals nicht gerade schön, teilweise marode. Die Zeit, die ich da erlebte, war immer noch geprägt vom Hooliganismus. Es gab alle möglichen Formen von Gewalt innerhalb und außerhalb des Stadions. Zudem war das Stadion geprägt von einem latenten und offenen Rassismus und Antisemitismus – es war die Zeit, als vermehrt schwarze Spieler aus dem Ausland in die deutschen Ligen kamen. Affenlaute oder Ähnliches gehörten zur Normalität. Nicht nur bei Europa- und Weltmeisterschaften kam es immer wieder zu Überfällen und Angriffen auf Migranten durch rechte Fußballfans. Gleichzeitig kamen die Leute aus den sozialen Bewegungen Ende der 80er-Jahre verstärkt ins Stadion, nachdem sie oftmals lange Zeit eine Kurvenauszeit genommen hatten oder viele Vorbehalte gegen die dort vorherrschende Fankultur hatten.

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12.10.2013 Spartacus/Potsdam: Herbstbeben

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Überall Taksim – Überall Widerstand!

Ein lesenswerter Artikel aus der aktuellen „Transparent“-Ausgabe:

In unserer sechsten Ausgabe berichten wir von den Großprotesten in Brasilien und der Türkei. In beiden Ländern spielen die Fußballfans eine wichtige Rolle bei den Demonstrationen. Unser Autor Marius Kanzinger war für uns in Istanbul unterwegs. Er erzählt von atemberaubenden Momenten und liefert Hintergründe zu den Protesten.

Die Fußballfans übernahmen in der Türkei von Beginn an, wie auch bei der Revolution in Ägypten, eine entscheiden-de Rolle in den Kämpfen gegen die Polizei. Die sich selbst als anarchistisch bezeichnende Ultragruppe »Çarşı«, Anhänger des Erstlistigsten Beşiktaş Istanbul, ragte durch die Nähe ihres Viertels zum Taksim-Platz, aber auch durch ihre schnelle Anwesenheit an den ersten Tagen der Kämpfe heraus. »Tausende Carsi-Mitglieder waren seit den ersten Stunden aktiv und überall präsent. Sie klauten Baustellenfahrzeuge, jagten damit Wasserwerfer und verbreiteten Videos davon.

Wer Çarşı bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte, lernte sie mit diesen Bildern kennen«, erzählt uns Dilek (Name geändert), eine Sprecherin der Devrimci İşçi Partisi (DIP), der türkischen revolutionären Arbeiterpartei. Die Gruppen »Outside Left«, »Kill for You« und »Vamos Bien« von Fenerbahçe Istanbul sowie die Gruppe »Singlefist« des dritten großen Istanbuler Vereins Galatasaray treten ebenso organisiert auf den Straßen Istanbuls auf. Eine der größten Gruppierungen in der Türkei, die »ultrAslan« von Galatasaray, blieb jedoch den Protesten fern. Sie gilt prinzipiell als apolitisch. Auch in anderen Städten in der Türkei führen Fangruppen die Kämpfe gegen die AKP-Regierung an. Nennenswert sind die Fans der zwei Vereine Karşıyaka und Göztepe aus Izmir, die tausende Demonstranten organisierten. Auch in der Hauptstadt der Türkei beteiligten sich die Fans an den Kämpfen. Besonders die traditionell rechten Fans des Clubs Ankaragücü überraschten. Sie stellten sich an die Seite der meist säkularen Bewegung. »Sie waren voller Wut, aber auch voller Disziplin. Dies verwunderte viele. Sie nahmen eine wichtige Rolle in der Verteidigung der Barrikaden im Stadtzentrum von Ankara ein und waren gut organisiert«, erzählt uns Dilek weiter. Es sind Vereinigungen und Massen, die die AKP-Regierung teilweise zum Rückzug zwangen. Die Polizei zog sich nach den schweren Zusammenstößen aus dem Gezi-Park vorläufig zurück und überließ diesen den Menschen.

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