Archiv der Kategorie 'TeBe'

8.5.2012 Subversiv/Berlin: „Linke Fußballfankultur – geht das?“ Vortrag und Diskussion mit Gabriel Kuhn

Subversiv: Vortrag + Diskussion

„Linke Fußballfankultur – geht das?“ Vortrag und Diskussion mit Gabriel Kuhn. Moderation: Gerd Dembowski.

Deutschland wird zu Recht als Zentrum einer linken Fußballfankultur gepriesen. Breite Initiativen gegen Kommerzialisierung und staatliche Repression, Kampagnen gegen Rassismus und Sexismus sowie das unabhängige und einflussreiche Fannetzwerk BAFF (Bündnis aktiver Fußballfans) suchen in anderen Ländern ihresgleichen. Doch lässt sich eine linke Fankultur im Kontext von Traditionalismus, Vereinsloyalität, territorialen Besitzansprüchen und der Hingabe an ein klassisches Volksopiat wirklich leben? Gabriel Kuhn, Ex-Fußballer und Autor von „Soccer vs. the State: Tackling Football and Radical Politics“ (2011), wird die Möglichkeiten linker Fußballkultur in den Stadien ebenso beleuchten wie abseits des professionellen Spielbetriebs. Im Anschluss daran sollen die Potentiale und Herausforderungen linker Fußball(fan)kultur in einer gemeinsamen Diskussion vertieft werden.
Pünktlich um 20.00 Uhr werden vegane Currywürste und Pommes serviert. Präsentiert wird die Veranstaltung von kritisch-lesen.de, fussballvonlinks.tk und Fans von TeBe.

Beginn: 20.00 Uhr

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18.2.2012 Potsdam: Babelsberg vs. Offenbach und Demo zum Haus des Schokoladen-“Besitzers“

Für alle Berliner_innen die am Samstag zur Demo möchten, gibt es deshalb um 14.40 Uhr am S-Bahngleis am Alexander Platz in Fahrtrichtung vorne einen gemeinsamen Treffpunkt. Das Spiel gegen Offenbach fällt leider aus!

Und danach alle noch zum Feiern in den Schokoladen: Quelle

18.02. 2012: Demo zum Haus des Schokoladen-“Besitzers“

15.30 Uhr, S-Bhf. Potsdam-Babelsberg

Mit der Unterstützung unserer Freund*innen und Genoss*innen, den Fans des Potsdamer Fußballvereins SV Babelsberg 03 wollen wir am 18. Februar zum Haus des „Besitzers“ der Ackerstraße 169/170 in Berlin ziehen. Markus Friedrich, der am 22. Februar den Schokoladen, eines der ältesten alternativen Kultur-Projekte in Berlin-Mitte räumen lassen will, hat sein Anwesen in unmittelbarer Nähe zum Karl-Liebknecht-Stadion. Wir möchten das Heimspiel des SV Babelsberg 03 zum Anlass nehmen um mit den Fans des SV, den Freiraum-Aktiven aus Potsdam und den Freund*innen des Schokoladens vor Friedrichs Haus in der Spitzweggasse 5 zu ziehen. Unterstützt werden wir dabei durch die Fans von Tennis Borussia Berlin.
Die Familie Friedrich ist de facto ein gewinnorientiertes bundesweites Unternehmen, das eine Vielzahl Hotels, Villen und eine Fliesenmarkt-Kette ihr Eigen nennt. Angebote der Schokoladen-Bewohner*innen, das Haus über eine Stiftung zu kaufen, lehnte Friedrich immer wieder ab. Die gebotene Million Euro genügte ihm nicht. Stattdessen verlangt er 1,8 Millionen, andernfalls lässt er das Haus räumen.

Unüberhörbar, widerspenstig und kreativ werden wir unseren Protest gegen die, trotz schwebendem Verfahren, angekündigte Räumung des Schokoladens in Babelsberg auf die Straße tragen. Außerdem wollen wir ihm nahelegen eins der etwa 60 angebotenen und von ihm allesamt abgelehnten Ersatzgrundstücke anzunehmen (1).

Die Demo startet 15.30 Uhr am S-BHF Babelsberg

Bündnis „Schokoladen verteidigen!

Verweise:
(1) o9.02.2012, taz – online, „Politik auf der Schokoladen- Seite“
http://schokoladenverteidigen.blogsport.eu/

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Solidarität mit Tebe und St. Pauli!

Der „Rote Stern Leipzig“ hat folgende Solidaritätserklärung – welcher wir uns an dieser Stelle anschliessen wollen – mit TeBe und St.Pauli veröffentlicht:

Nachdem wir mit Entsetzen die Anfeindungen und Übergriffe auf einige uns nahe stehende oder befreundete Vereine und Fans wahrgenommen haben, möchten wir als Roter Stern Leipzig den betroffenen Projekten und Einzelpersonen unsere Solidarität und den Verletzten unser Mitgefühl aussprechen.

Die Nachricht, die uns aus Frankfurt/Oder schon Ende Dezember 2011 erreichte, als die Zweite Mannschaft von Tennis Borussia Berlin ein Hallenturnier aufgrund antisemitischer und anderer rechtsradikaler Provokationen gegen Fans und Spieler abbrechen musste, wie auch die Ereignisse in Hamburg vom vergangenen Wochenende, als Neo-Nazis und Hooligans, vermutlich aus dem Umfeld des HSV und des VfB Lübeck, während eines Hallenturniers die anwesenden Fans des FC St. Pauli attackierten, führen wieder einmal vor Augen, wie sehr Fußball auch zum Verstärker neo-nazistischer und menschenverachtender Ideologie taugen kann – wie schwierig und gleichwohl notwendig antifaschistisches Engagement gerade im Fußballsport ist.

Die hörbaren Parolen und die politische Intention der sich daran anschließenden gewalttätigen Übergriffe sowohl in Frakfurt/Oder, als auch in Hamburg weisen die Angreifer klar als Neo-Nazis aus, die all jene mit verbaler oder körperlicher Gewalt drangsalieren, die nicht in deren Weltbild passen. Die folgenden gewalttätigen Auseinandersetzungen vor allem in Hamburg, über die gerade in der Presse diskutiert wird und an denen sicherlich auch Fans des FC St. Pauli beteiligt waren, müssen wohl oder übel als Reaktion auf die vorausgegangenen Provokationen und Angriffe verstanden werden.

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“Tolle Kulisse”: TeBe-Fans flüchten von Hallenturnier

Via „Publikative.org“:

Spektakel mit einem würdigen Rahmen oder skandalöse Versäumnisse? Bei einem Fußball-Hallenturnier in Frankfurt/Oder gab es nach Angaben von TeBe-Fans massive Drohungen und Attacken von Neonazis. Die örtliche Presse berichtet hingegen von einer “tollen Kulisse”.

Die Berichte von TeBe-Fans haben es in sich. Es sei “auch diesmal” zu massiven Angriffen durch Neonazis in Frankfurt/Oder gekommen. Deren Anwesenheit sei voraussehbar gewesen, schreibt “Der Lila Kanal“, daher sei das “(Nicht-)Verhalten der örtlichen Polizei der eigentliche Skandal”.

Während des gesamten Turniers am 27. Dezember seien TeBe-Fans bvor der Halle oder am Getränkestand bedroht worden, immer wieder fielen rassistische und antisemitische Parolen. TeBe wird vor allem immer wieder Ziel von judenfeindlicher Propaganda.

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[B] Rudow – Tebe (eine Nachbetrachtung)

Eine ausführliche Nachbetrachtung zu den Vorkommnissen bei dem Spiel Rudow vs. TeBe gibt es auf „Indymedia“:

Am vergangenem Sonntag trafen in der Berlinliga die Vereine TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia Berlin (Tebe) aufeinander.Tebe ist überregional als Verein bekannt, der sich offen gegen Homophobie, Sexismus und Neonazis im Fußball ausspricht. Dies bedeutet auch, dass er besonders für Neonazis als Hassobjekt interessant wird.In der Vorbereitung zum vergangenen Spiel, spielten einige Dinge eine Rolle, die dem Spiel ein wenig Brisanz gaben. Zum Einen gab es bei einem Aufeinandertreffen beim Hallenpokal des Berliner Fußballverbandes (BFV) (2006) verbale Entgleisungen, seitens des Rudower Anhangs gegen den Verein BFC Türkyemspor, zum Anderen ist Rudow in Berlin als ein Gebiet mit hoher Neonazidichte bekannt.

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Rote Sterne und Lila Veilchen gegen Langeweile

Am 23. Juli treffen sich Roter Stern Leipzig und die erste Mannschaft von Tennis Borussia in der Hans-Rosenthal-Sportanlage am Eichkamp zum Freundschaftsspiel und Saisonauftakt der Veilchen. Für emanzipatorische Fußballfans ist das ein Traumspiel. Schließlich stehen beide Fanszenen für eine eindeutige Intervention gegen Diskriminierung im Fußball. Während die Roten Sterne (aus Berlin) sich mit einer eigenen Kampagne gegen Nazis und nationalistische Ausgrenzung engagieren, treten die Veilchen offensiv gegen Homo- und Transphobie in den Kurven ein. Nach dem Spiel soll es außerdem eine gemeinsame Fanparty geben. Genaueres ist leider noch nicht bekannt. Sicher ist aber, daß die Leipziger*innen mit einem eigenen Fanbus anreisen werden. Na dann, let’s rock it really emancipatory!

Quelle

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